Tod und Verderben seit MCMXCVI! Suchen | Kontakt | Impressum
Kopfbild
Startseite | D | Doom:Vs | Aeternum Vale

.:: True :: UnTrue ::.

» Schnellauswahl «
A B C D
E F G H
I J K L
M N O P
Q R S T
U V W X
Y Z Andere
Splits Sampler

Berichterstattung
  · Konzertberichte
  · Konzertfilme
  · Gespräche
  · Hören & Sehen
  · Streitfälle

Vönger
  · Kommerz   · Personal
  · Marschmusik
  · Selbstdarstellung
  · Familienalbum
  · Karriere

» Schnellsuche «

Doom:Vs # Aeternum Vale

Cover: Doom:Vs # Aeternum Vale

Lange Zeit war ich auf der Suche nach neuen guten KlĂ€ngen im Doom Metal. Als ich dann zufĂ€llig dieses Album in die HĂ€nde bekam, war ich völlig ergriffen und konnte es lange Zeit nicht mehr aus meiner Abspielliste bannen. Sofort nach dem ersten Tönen ergriff mich die Musik und ohne vorher ĂŒber die Gruppe bescheid zu wissen, erkannte ich auch gleich welche andere Gruppe sie beeinflußte: Shape of Despair (eine meiner Lieblingsmusikgruppen). Die dahinfließenden Klangpassagen, das hypnotisierende Schlagzeug, ruhiger Gesang und ein GefĂŒhl des totalen Nichts. Doom:Vs nennt denn auch die Gruppe einen ihrer EinflĂŒsse und dazu noch Mourning Beloveth.
Auf diesem ersten richtigen Album (nach der Demo-CD Empire of the Fallen) betĂ€tigt sich Johann Ericson von Draconian solistisch. Auf 50 Minuten LĂ€nge breitet er die Essenzen des (Funeral) Doom Metals aus und wird so manchen Hörer bezaubern können: Melancholie, langsame Rhythmen, Keyboard zur dezenten Untermalung, eine Stimme die von tiefen Growls bis erzĂ€hlenden Passagen alles beherrscht, traurig surrende Gitarren, Riffs so schwer daß sie im Boden zu verschwinden scheinen, schwermĂŒtige Texte und das alles bisweilen aufgehellt durch flottere ZwischenstĂŒcke, die aber nicht minder stimmungsvoll sind.
Den musikalischen Beginn macht 'The Light that would be'. Nach einem ruhigen Anfang setzen die fĂŒr den weiteren Verlauf typischen Gitarren und das Schlagzeugspiel ein. Danach folgt dann auch die gurgelnd/grunzende Stimme. Das ganze geht in einen ruhigen Teil ĂŒber, in dem stakkatoartig auf einer Keyboardtaste geschlagen wird und eine dezent im Hintergrund gehaltene ErzĂ€hlstimme den Text vortrĂ€gt. Alsdann setzt sofort wieder die vorige Melodie mit der Grunzstimme ein. Dieses Wechselspiel wird dann noch einige Male wiederholt und vor dem Ende wird das zehnminĂŒtige StĂŒck dann relativ schnell, vorangetrieben von gedĂ€mpften Doublebaß-SchlĂ€gen und einem Melodiewechsel im Gitarrenspiel. Dies verleiht der Stimmung des Liedes noch eine gesteigerte IntensitĂ€t. Die nĂ€chsten beiden StĂŒcke sind dann ruhiger gehalten, mehr im Stile von Shape of Despair, allerdings nicht so episch/klassisch, sondern ein wenig rauher da das vordergrĂŒndige Keyboardspiel nicht vorhanden ist. Besonders gefĂ€llt mir das vierte StĂŒck der Scheibe, 'Oblivion upon us'. Hier passen fĂŒr mich die Gitarrenmelodien und der Gesang wunderbar zusammen und manchmal möchte man weinen, so berĂŒhrend ist es stellenweise. Die ganze Melancholie, die Einsamkeit, die KĂ€lte, die Dunkelheit - alles bricht ĂŒber einen herein. FĂŒr mich ist es ein wunderbares Lied; Kopfhörermusik fĂŒr einsame NĂ€chte.

Wehrmut am 17.06.2007




Titelliste

01. The Light that would fade
02. Empire of the Fallen
03. The faded Earth
04. Oblivion upon us
05. The crawling Insects
06. Aeternus


Spielzeit

50:07 min


Erscheinungsjahr

2006


Internetseite



Label



Vergleichbarer Ohrenschmaus



.:: zurück :: nach oben ::.

© 1996-2019 Vönger
erstellt durch dunkelland - metalArt
Unser RSS-Feed Get Firefox