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Noctes # Vexilla Regis Prodeunt Inferni

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Hätte ich den Erstling 'Pandemonic Requiem' noch als komplette Rohstoffverschwendung abgetan, so macht mir 'Vexilla...', das Zweitwerk der schwedischen Noctes, in dieser Hinsicht ein wenig Probleme. Denn neben den üblichen, wie erwartet himmelschreiend schlechten Stücken kann man diesmal auch mit einigen ganz passablen Parts aufwarten, auch wenn diese immer noch stark in der Minderzahl sind. Der Titeltrack oder 'Carnifex' gefallen mir - mit einigen Abstrichen - beispielsweise ganz gut, während aber ein Großteil der anderen Stücke wiederum nur belangloses Geschrammel und Düdeldü bietet.
Was mich besonders ankotzt, ist diese Pseudo-Komplexität: alle zehn Sekunden wird ein Break gesetzt, ein komplett neues Thema angefangen und alles Vorhergegangene -was teilweise schon ganz interessant klang- über den Haufen geworfen. Die Band will einerseits so hart wie Setherial sein, gleichzeitig aber folkig-melodisch à la Naglfar/Dissection und das Ganze dann in ein theatralisches Cradle-/Dimmu-Gewand zwängen, was schlicht und einfach nicht funktioniert. Somit klingt 'Vexilla...' nach allem ein bisschen, aber nach nichts richtig, und es bleibt nach dem Hören nur ein säuerlicher Nachgeschmack zurück. Wahrscheinlich liegt es auch daran, dass das Album mit 50 Minuten einfach zu lang angesetzt ist; hinzu kommt noch der drucklose Pampensound, der keine Akzente setzten kann. Schwach.

Herjulf am 03.05.2005




Spielzeit

50:10 min


Vergleichbarer Ohrenschmaus



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