Tod und Verderben seit MCMXCVI! Suchen | Kontakt | Impressum
Kopfbild
Startseite | N | Nåstrond | Age of Fire

.:: True :: UnTrue ::.

» Schnellauswahl «
A B C D
E F G H
I J K L
M N O P
Q R S T
U V W X
Y Z Andere
Splits Sampler

Berichterstattung
  · Konzertberichte
  · Konzertfilme
  · Gesprche
  · Hren & Sehen
  · Streitflle

Vnger
  · Kommerz   · Personal
  · Marschmusik
  · Selbstdarstellung
  · Familienalbum
  · Karriere

» Schnellsuche «

Nåstrond # Age of Fire

Kein Bild gefunden

Für das zweite Album hat man zwar das Problem mit dem Gitarrensound eingermaßen behoben, dafür ist aber ein anderes, wesentlich gravierenderes hinzugekommen: 'Age Of Fire' wird durch den technoiden, hölzernen Klang seines Schlagzeugs regelrecht zerstört! Technisch kann man dem Drummer sicherlich nichts ab, er spielt ziemlich tight und auch abwechslungsreich, das steht außer Frage. Aber sein Instrument hört sich (dank des üblen Abmixens) wie die Beats eines billigen 90er-Jahre-Computer-Tekkno-Liedes an! Wirklich erbärmlich...
Doch auch anderweitig ist die 1996 erschienene Scheibe ein recht sonderbares Teil. Vor allem fehlt den Liedern ein einheitliches Bild, durch die vielen Breaks geht nämlich des öfteren der Zusammenhang verloren. Munter setzt man Part für Part und Intro um Intro aneinander, ohne sich zu fragen, ob der Hörer sich bei solcher Planlosigkeit nicht gelangweilt abwendet. 'Womb of Chaos' ist das beste Beispiel dafür: andauernder Wechsel zwischen einzelnen Riff-Themen mit Synthesizer, dazwischen Stellen, wo wieder nur gelabert wird, dann wieder ein Break und Blastbeat usw., völlig uneinheitlich und konzeptlos. Dazu kommt noch (wie schon erwähnt) das miese Schlagzeug, dass den ganzen Sound so platt und starr macht.
Die Thematik ist in etwa die gleiche geblieben (LaVeyscher Satanismus und Baudelaire), diesmal sind aber die Texte abgedruckt, und sie erfüllen meine Erwartungen auch, d.h. sie sind auf einem anspruchsvolleren Niveau als normalerweise üblich. Ich verstehe schon, was Nåstrond mit 'Age of Fire' bezwecken wollten: ein zeitgemäßes, satanisches (Black-)Metal-Album zu schaffen, das auch inhaltlichen Tiefgang hat. Aufgrund der angesprochenen Mängel ist dieses Unterfangen jedoch als gescheitert anzusehen.
Hatte ich 'Toteslaut' noch etwas abgewinnen können, weil das ganze irgenwie kultig und extrem war, so ist 'Age of Fire' hingegen wirklich ein Album, das die Welt nicht braucht.

Herjulf am 14.01.2005




Titelliste

01. Prologue
02. Age Of Fire
03. Winged Phallus (Ferocious Angel)
04. Womb Of Chaos
05. The Four
06. Une Charogne
07. Consecration Of The Flame
08. The Great Below
09. Vanished From The World
10. The Red Force (Of The Trapezoid)
11. Emancipation
12. Opening Of The Mouth
13. Epilogue ? The Fifth Book Of Satan


Spielzeit

54:13 min


Erscheinungsjahr

1996


Label



Vergleichbarer Ohrenschmaus



.:: zurck :: nach oben ::.

© 1996-2019 Vönger
erstellt durch dunkelland - metalArt
Unser RSS-Feed Get Firefox