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Polar Death Fest

Entombed, Manifest, Monolithic, Goat the Head

Ort: Trondheim / Byscenen
Datum: 25.02.2011


Seit langem einmal wieder ein Metal-Konzert in Trondheim, ├╝ber das es sich zu schreiben lohnt. Sonst sind meist nur zwei Gruppen in kleineren Lokalen am Start, an diesem Abend waren es jedoch vier St├╝ck, was in Norwegen wohl schon ein 'Fest(ival)' darstellt. Nachdem die Pforten des Byscenen um 19 Uhr ├Âffneten verbrachte ich die Zeit bis zum Konzertbeginn noch mit Eink├Ąufen und kleineren Besorgungen. Gl├╝cklicherweise fing das Konzert nicht wie ├╝blich erst um 23 Uhr an, sondern die erste Gruppe stand schon 20.40 Uhr auf der B├╝hne.

Goat the Head, eine norwegische Gruppe die selbst von sich sagt sie spielen 'Contemporary Primal Caveman Death Metal', stand da also in ihren orange-farbenen Astronautenanz├╝gen. Die Musiker sind auch in anderen Gruppen aktiv (z.B. Thorns, Lumsk) und man konnte durchaus h├Âren, da├č spielerisches Potential vorhanden war. Um es schoneinmal vorweg zu nehmen, f├╝r mich waren sie nach Entombed die zweitbeste Gruppe des Abends. Ihre Musik war sehr energiegeladen und trotz des eher unspektakul├Ąren Death Metals boten sie den rund 300 G├Ąsten einen guten Auftritt. Interessant war auch die Verwendung eines Umh├Ąngekeyboards, welches man jedoch kaum heraush├Ârte. Nach 30 Minuten Spielzeit und einer kurzen Umbaupause kamen Monolithic auf die B├╝hne. Die Gruppe besteht aus einem Schlagzeuger und einem Gitarristen, was ja an sich erst einmal nichts schlechtes bedeuten muss. In diesem Fall war die Musik jedoch sehr wirr und langweilig, da die Stilwechsel (Punk, Metal, Stonerrock, psychedelischer Metal) sehr schwierig zu verfolgen waren. Das Geschrei der beiden trug da auch nicht zum besseren H├Ârgenuss bei, was am auch an der eher skeptischen Reaktion des Publikums sehen konnte. Die Musik war nicht einmal ansatzweise interessant oder gut. Ich f├╝r meinen Teil verbesserte in dieser Zeit meine Backgammonkenntnisse auf dem Mobiltelefon und ├╝bte mich in der SWYPE-Tastatur indem ich mir Notizen zum Konzert machte (Randnotiz: Weshalb wird 'Barbie' vorgeschlagen wenn ich 'Hardcore' zeichne!?). Nach mehr als 45 Minuten wurde das Publikum von den beiden erl├Âst.

Entombed
Entombed



Nach nur zehn Minuten stand Manifest auf der B├╝hne, wiederum eine norwegisch Musikgruppe. Viel besser als Monolithic davor aber dennoch nicht ganz mein Geschmack. Das Dargebotene war eine Mischung aus Death & Thrash Metal sowie Hardcore in der Stimme. Nach der Lethargie der Masse durch die Vorgruppe wurde das Klima im Saal wieder etwas besser und einige Fans bildeten vor der B├╝hne eine Kopfsch├╝ttelreihe. Nichtsdestotrotz warteten alle auf die darauffolgenden Entombed, die sich nach einer unversch├Ąmt langen Umbaupause von 45 Minuten um Mitternacht zeigten.
Das Urgestein aus Schweden alleine war den Besuch des Konzertes wert. Ich z├Ąhle Entombed nicht zu meinen Lieblingen und besitze keinen Tontr├Ąger. Der alte Schweden-Death Metal mit den Anleihen in Rock & Punk gibt mir nicht viel - aber das Konzert hingegen war sehenswert. Die Energie die S├Ąnger Lars-G├Âran ins Publikum ├╝bertragen kann und dazu noch seine nette Art sind schon beachtlich. Mittlerweile waren vielleicht nur noch 200 Personen im Raum aber das hat gereicht um die Band auf H├Âchstleistung zu treiben. Neben St├╝cken wie 'Left Hand Path' und 'Night of the Vampire' wurde ein weites Spektrum aus der 20-j├Ąhrigen Bandhistorie abgespielt und nach einer Stunde regul├Ąrer Spielzeit gab es noch eine viertel Stunde lang Zugaben. Gegen halb zwei war das Konzert dann zu ende und Entombed brauchte noch eine ganze Weile, um nach dem ganzen H├Ąndesch├╝tteln von der B├╝hne zu kommen.

Wehrmut am 01.03.2011




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