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Raum des Schreiens

Blast of Eternity

In Vain, Illuminandi, Horde, My Silent Wake, Drottnar, World To Ashes, The Prophecy23, Cantus Levitas, Norphobia, Olden, Fallen Walls, Reason To Fly, Endtime Prophecy, African Corpse, MeddlStadl

Ort: Heilbronn / B├╝rgerhaus B├Âckingen
Datum: 12.11.2010 bis 13.11.2010


Ja, ich war voreingenommen als ich zum Blast Of Eternity ging. Zum einen ist es ein von Jungen Christen veranstaltetes 2-Tages-Festival. Denn Metal und Christen ist ja nicht unbedingt das, was wirklich zusammen passt. Aber vielleicht sollte ich eines Besseren belehrt werden. Zum anderen fand das Blast of Eternity in Heilbronn statt, was nicht selbstverst├Ąndlich ist, denn in Heilbronn wird so gut wie nichts an metallischen Veranstaltungen angeboten, was ja irgendwelche Gr├╝nde haben mu├č. Also was w├╝rde mich nun im christlichen Heilbronn erwarten?

Das Billing lie├č aufhorchen, denn mit HORDE und IN VAIN sollten dort doch zwei meiner musikalisch hoch gesch├Ątzten Bands ihr K├Ânnen beweisen. Am Einlass wurde ich erst einmal gr├╝ndlich von einem jungen Mann der Ordnung auf illegal mitgef├╝hrten Artikel hin untersucht. '...mal die Taschen leer machen und alles auf den Tisch legen.' Na das war ja mal eine tolle Begr├╝├čung und nein, nat├╝rlich hab ich meine Sachen nicht auf den Tisch gelegt. Warum auch, hatte ich ja keine der b├Âsen Sachen bei mir. Als n├Ąchstes bin ich an den Tresen um mit einem k├╝hlen Getr├Ąnk in der Hand die weiteren R├Ąumlichkeiten zu begutachten. Leider wurde meine Frage nach alkoholfreien Bier verneint, was definitiv ein sehr gro├čer negativer Punkt war. Ich will auch nicht weiter drauf eingehen, ob alkoholfreies Bier auf einer Metalveranstaltung sinnvoll ist, aber andere Veranstaltungsorte bieten das als Selbstverst├Ąndlichkeit an. Ich w├Ąhlte dann ein koffeinhaltiges Getr├Ąnk, was leider vorher den Gang in die K├╝hltruhe nicht gefunden hat. Leider!
Nun machte ich mich auf, die R├Ąumlichkeiten zu erkunden. Diese waren nicht schlecht. Ein gro├čer Vorraum, in dem auch diverse H├Ąndler ihre Waren feilboten und es auch einige Sitzgelegenheiten gab, die aber in den Umbaupausen schnell belegt waren. Aber das war kein Problem.
Die musikalischen Darbietungen wurden in einen Raum, der wohl fr├╝her ein Weinlager war, abgehalten. Ein sch├Âner Raum, der aber leider zu klein f├╝r die ca. 350 zahlenden G├Ąste war. Entsprechend hatte die noch vorhandene Luft fast keinen Sauerstoff mehr und ├╝berall roch es nach Schwei├č, was auch darauf zur├╝ckzuf├╝hren war, da├č die meisten Besucher schon am Freitag vor Ort waren. Dies war eklig und da sehne ich mich doch an die gute alte Zeit zur├╝ck, als man solche Lokalit├Ąten noch zus├Ątzlich verraucht hat. Dies war jedenfalls geruchlich annehmbarer, was man aber leider aus gesundheitlicher Sicht nicht behaupten kann.

Hab den
Hab den 'Raum des Schreiens' gesucht



Im Laufe der Woche sollte die Running Order ver├Âffentlicht werden, was leider nicht geschah. Jedenfalls habe ich auf keiner ├Âffentlichen Seite im Web des Blast Of Eternity eine finden k├Ânnen. Also habe ich mich vor Ort informiert, denn da hingen sie aus. So sollte als n├Ąchste Band MEDDLSTADL spielen. Eine junge Band aus dem Raum Stuttgart, die erst im August diesen Jahres gegr├╝ndet wurde und die M├Âglichkeit bekam ihr noch kleines Set zu spielen. Aber beim ersten Lied hab ich es schon vorgezogen, mich an die frische Luft nach drau├čen zu begeben, weil mir die Musik ├╝berhaupt nicht zugesagt hatte. Volksmusik ist auch nicht wirklich das, was meine Ohren auf einem Metal-Festival h├Âren wollen. Da k├Ânnen die Gitarren noch so fett sein und das Drumming druckvoll, es war nicht das meine.
Nach meiner Nikotinpause im Freien begab ich mich, nach erneuter kompletter Leibesvisitation, wieder in die Tiefen des B├╝rgerhauses um der n├Ąchsten Band meine Aufmerksamkeit zu schenken. MY SILENT WAKE aus England, die eine Mischung aus Doom und melodischen Death zum besten gaben. Sch├Âne druckvolle, teils melancholisch-atmosph├Ąrische St├╝cke. Das hat mir wirklich gut gefallen und ich werde diese Band weiter im Auge behalten.
Nach dieser gelungenen Darbietung von MY SILENT WAKE sollten laut Running Order THE PROPHECY23 die B├╝hne entern. THE PROPHECY23 ist eine lokale Band, die 'brutalen' Thrash Metal spielt. Auf vergangenen Konzerten wurde ich schon Zeuge ihrer Auftritte und ich zog es vor, mich wieder ins Freie zu begeben und die Stunde, bis IN VAIN spielen sollten, drau├čen zu warten. Aber nach ca. 20 min wollte ich zur├╝ck um zu schauen, was die H├Ąndler so alles anbieten. Leider wurde ich abermals am Einlass von der Ordnungsmacht aufs Sch├Ąrfste kontrolliert, was mir dann doch schon langsam den Zorn sichtbarer werden lie├č. Vier, f├╝nf G├Ąste die vor mir rein sind, wurden durchgewunken. So wurde dann auch eine beim Hinausgehen nicht entdeckte Flasche zum regen Diskussionsaustausch genutzt, um machtvoll zu zeigen, wer dort der Boss ist. So wurde ich zu einem 'Chef' der Ordnungsh├╝ter durchgereicht, weil ich '...dem schon vorher aufgefallen' war. Mhmmm.... Fragezeichen... habe ich zu wenig Bier getrunken oder vielleicht die falschen Schuhe an? Nein, es war meine Kamera, die er wohl gerne sein Eigen genannt h├Ątte. Mir war das einfach zu bl├Âd, mich mit denen weiter zu unterhalten und ich bin dann einfach reingegangen, was man mich dann freundlicherweise ohne weitere Querelen lie├č.
Ich habe dann noch besagte Flasche zur├╝ckgebracht um mir mein Pfand zur├╝ckgeben zu lassen. Doch von den 1 EUR wurden mir nur 70 ct. gegeben. Ich habe das nat├╝rlich bemerkt, mir aber nichts anmerken lassen und mir einfach meinen Teil gedacht. Unglaublich!
Ok, dann schau ich doch noch kurz bei THE PROPHECY nur um festzustellen, da├č auf einmal IN VAIN auf der B├╝hne standen. Nun, dies hat mir dann doch den Rest gegeben und ich bin raus und habe das Weite gesucht.

Nein danke! So nicht! ├ťbertriebene Security, schlechte Luft, schlechte Getr├Ąnkeauswahl, Getr├Ąnkeleute die nicht mit Geld umgehen k├Ânnen, eine erst nicht vorhandene Running Order, die dann auch noch vor Ort falsch war. Da verzichte ich auf den Rest und fahr lieber Heim zu Frau und Kinder!
Seit gut 25 Jahren gehe ich auf Konzerte und Festivals. Meist bin ich jedes Wochenende unterwegs. So etwas, wie auf dem Blast of Eternity habe ich zwar schon bei anderen Veranstaltungen erlebt, es aber hier niemals erwartet. Am Blast of Eternity werde ich nicht mehr teilnehmen, da es sich doch gezeigt hat, da├č Christen und Metal nicht zusammen passen. Definitiv!

Pwyll am 14.11.2010




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