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Carpathian Forest # Strange Old Brew (1)

Cover: Carpathian Forest # Strange Old Brew (1)

Sonst ist es schwierig, für die Besprechung eines Album einen geeigneten Aufhänger zu finden. Besonders, wenn einem die Platte gut gefällt. Doch bei Carpathian Forests neuestem Werk, weiß ich gar nicht, mit welchem Aufhänger ich anfangen soll. Die spektakulärste Sache ist sicher die, dass Tchort, der vor kurzem aus der Haft entlassen wurde, wieder musikalisch tätig ist. Eine andere ist, dass es das wohl erste Album ist, auf dem Black Metal draufsteht, aber primär eher Trash Metal, später dann Doom Metal drin ist. Oder dass Carpathain Forest die Band ist, die ihren Stil am konsequentesten beibehält. 'Strange Old Brew' wäre wohl auch das erste extreme Metal Album, auf dem ein Saxophon benutzt wird. Ein weiterer Aufhänger wäre, dass es sich bei 'Strange Old Brew' um ein Konzeptalbum handelt, welches sich um den Tod dreht und in Bälde der zweite Teil dazu erscheinen wird. Oder soll ich mit dem genialen Artwork anfangen?
Nun denn, Quintessenz des Ganzen ist, dass 'Strange Old Brew' ein absolut geniales Album geworden ist. Musikalisch, wie gesagt, ist es eher dem Thrash Metal zuzuordnen, sowohl was die Riffs, als auch was das Tempo betrifft. Aber dennoch behält 'Strange Old Brew' einen gewissen norwegischen Touch. Geile Sache. Allerdings befindet sich auf dem Album eine Art Zweiteilung. Die ersten Songs gehen durch ihr recht hohes Tempo ganz gut in die Fresse, zum Ende hin wird das Album aber wesentlich ruhiger und nachdenklicher. Das beginnt schon mit 'Thanathology', ein sehr kraftvoller, doomiger Song. Die hintere Hälfte des Albums ist von Instrumentalstücken geprägt. 'House of the Whipcord' ist zum Beispiel dieser Song mit dem Saxophon. Dazu spielt ein Klavier. Wenn ich es nicht besser wüsste, wäre dieser Song eindeutig ein Blues. Fast nahtlos geht dieses Stück in 'Cloak of Midnight' über, doomig, langsam, düster. 'Return of the Freezing Winds' wäre dann wohl der einzige Song, der den Ausspruch 'Misanthropic Black Metal' auf dem Backlay rechtfertigen würde, obwohl auch dieser sehr langsam geraten ist. Abschließend stehen dann noch mal zwei Instrumentale zum Ausklang des Albums zur Verfügung. 'Theme from Nekromantikk' ist astrein durchkomponiert und enthält massig klassischen Elemente. Sowohl dieses Stück, als auch die anderen haben einen gewissen Anspruch, dem man erst einmal gerecht werden muss. Zu guter letzt gibt es noch einen Bonussong, der wieder mehr in die Richtung der ersten Songs dieses Albums geht.
Um noch mal auf dieses seltsame Konzept zurückzukommen. Die Lyrics des kompletten Albums drehen sich um den Tod. Seien es Songs, wie 'The Suicide Song' oder 'Bloodcleansing'. Ein solches Konzept ist nicht neu, aber irgendwie originell umgesetzt, da vor allem die Stücke des zweiten Teils des Album eine recht seltsame Stimmung erzeugen, die man zweifellos mit dem Tod assoziieren kann.

Turov am 03.04.2004




Titelliste

01. Intro ? Damnation Chant
02. Bloodcleansing
03. Mask Of The Slave
04. Martyr/Sacrificulum
05. Thanatology
06. The Suicide Song
07. House Of The Whipcord
08. Cloak Of Midnight
09. Return Of The Freezing Winds
10. Theme From Nekromantikk
11. The Good Old Enema Treatment
12. He's Turning Blue (bonus Track)


Spielzeit

40:00 min


Erscheinungsjahr

2000


Label



Vergleichbarer Ohrenschmaus



Konzerte/Festivals mit Carpathian Forest



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