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Gehenna # Seen Through the Veils of Darkness - The Second Spell | Review / Rezension | Vönger Musikmagazin
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Gehenna # Seen Through the Veils of Darkness - The Second Spell

Cover: Gehenna # Seen Through the Veils of Darkness - The Second Spell

Hui, was hat Gehenna denn da geritten? 'Senn through the veils of darkness' ist ganz gewaltig aggressiver als 'First spell'. Man kann schon fast von einem Stilwechsel reden, eigentlich verwunderlich, da das Line-Up stabil geblieben ist.
Schon der erste Song 'Lord of Flies' ist ein Kracher allererster Güte: Wechselnd schnelle Drums (Blastbeat bis Mid-Tempo), wechselnde Melodieführung (mal Keys mal Gitarre), Einsatz von Akustik-Gitarren und vieles mehr. Nichts mehr zu spüren von dem einst so gemütlichen Material von 'First Spell'. So kommts, dass auch mir das Album ausgesprochen gut gefällt.
Sicherlich ist der etwas aggresivere Stil auch dem Sound zu verdanken, der um einiges schärfer ist, als auf 'First Spell'. Die sägenden Gitarren sind mehr im Vordergrund und auch das Schlagzeug ist lauter. Die Keyboardmelodien sind wesentlich mitreißender als auf Album Nr.1.
Die Songs decken ein riesengroße Spanne an musikalisch verschiedenen Spielarten ab. Kein Song gleicht dem anderen. Langeweile ist bei 'Seen through...' daher nicht angesagt. Das ist schwer zu beschreiben, da wäre zum einen das ziemlich straighte 'Lord of Flies', dann das eher ruhige 'A witch is born', das majestätische 'Vinterriket' bei dem Garm von Arcturus sein Stimmorgan zur Verfügung stellt, oder das avantgardistisch anmutende 'Throug the veils of darkness' mit einem Cebalo als melodieführendes Instrument. Auch der Einsatz von 4 Sängern auf der CD finde ich sehr interessant. Beim Titel 'A myth...' hat Bassist Svartalv die Leadstimme inne, welche richtig schön fies klingt.
Auch dieses Album halte ich für einen Meilenstein in der Entwicklung der Black Metal Spielart, die Dimmu Borgir 2 Jahre später so prägten, als sie bei Nuclear Blast unterschrieben hatten. Ich meine damit den nicht ganz so extremen, durchaus massentauglichen Black Metal, desses Melodieführung stark durch den Einsatz von Keyboards geprägt ist. Ich glaube, dass sich viele der Bands, die einen solche Stil spielen, von diesem und auch von dem ersten Album Gehennas beeinflusst worden sind.

Turov am 05.04.2004




Titelliste

01. Lord Of Flies
02. Shairak Rinnummh
03. Vinterriket
04. A Witch Is Born
05. Through The Veils Of Darkness
06. The Mystical Play Of Shadows
07. The Eyes Of The Sun
08. A Myth...
09. Dark Poems Author


Spielzeit

44:00 min


Erscheinungsjahr

1995


Internetseite



Label



Vergleichbarer Ohrenschmaus



Konzerte/Festivals mit Gehenna



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