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Summoning # Stronghold | Review / Rezension | Vönger Musikmagazin
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Summoning # Stronghold

Cover: Summoning # Stronghold

Auf dem mittlerweile vierten Album ist eine deutliche Weiterentwicklung auszumachen. Die Songs sind allesamt um einiges eingängiger und in ihrer Stimmung voller Mystik und atmosphärischer Dichte. Die Gitarren sind nicht mehr ganz so verzerrt und haben insgesamt mehr an Gewicht gewonnen. Neben der gewohnten Funktion als gegenüber Stimme, Keyboard und Schlagzeug gleichtberechtigtes Element zur Erzeugung des typisch flächigen Summoning-Sounds, stechen die Saiteninstrumente desöfteren aus den Klangteppichen hervor. Unter anderem im zweiten Song 'Long Lost to where no Pathman Goes' übernehmen die Gitarren sogar eine in dieser Form bei Summoning noch nie erlebte Führungsfunktion, während im vierten Stück 'Like Some Snow-White Marble Eyes' durch tiefe, bleierne Riffs eine ungewöhnliche Schwere in das Klangbild gelegt wird. Ich empfände es übrigens als vorteilhaft für die Sound-Gestaltung, wenn man die Gitarren, sofern durch erwähnte kompositorische Hervorhebung erforderlich, noch etwas mehr dominieren lassen würde. Auch völlig neu sind die Refrain-Strukturen, die 'Stronghold' sehr flüssig und in ihrer Art besinnlich erscheinen lassen. Letztes großes Novum ist die Frauen-Stimme, die in 'Where Hope and Daylight Die' im Alleingang für die Vocals verantwortlich zeichnet. Die gesangliche Leistung liegt über dem zugegebenermaßen sehr niedrig angesiedelten Durchschnitt im nicht-kommerziellen (Black-) Metal-Bereich und fügt sich recht harmonisch in den Stil der Österreicher ein.
In der Summe betrachtet erscheint 'Stronghold' wie eine Station auf dem Weg zu Größerem. Ich möchte nicht von fehlender Ausgereiftheit sprechen, nur glaube ich vor allem hinsichtlich der Gitarren, Ansätze zu erkennen, die in eine weitaus ergiebigere Zukunft weisen. Summoning haben kaum Konkurenz zu fürchten. Von außen jedenfalls, denn nun scheint mir der Punkt erreicht, an dem die Gefahr wächst, sich selber zu kopieren. Mit 'Minas Morgul' und 'Dol Guldur' hat sich die Band als feste und unverwechselbare Größe etabliert. Nun muß sie beweisen, daß durch konsequenten Vorwärtsdrang qualitative Stagnation kein zu diskutierendes Thema ist.

Deadleft am 05.04.2004




Titelliste

01. Rhun
02. Long Lost To Where No Pathway Goes
03. The Glory Disappears
04. Like Some Snow-white Marble Eyes
05. Where Hope Und Daylight Die
06. The Rotting Horse On The Deadly Ground
07. The Shadow Lies Frozen On The Hills
08. The Loud Music Of The Sky
09. A Distant Flame Before The Sun


Spielzeit

64:25 min


Erscheinungsjahr

1999


Label



Vergleichbarer Ohrenschmaus



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