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Immortal # All shall Fall

Cover: Immortal # All shall Fall

Das Wichtigste vorweg: Ja, es ist Immortal und man kann es getrost kaufen! Es sei denn man ist Fan der 'alten' Alben, denn ein solcher Stil ist auf dem neuen Album nicht zu finden. Wer das erwartet hat, glaubt auch an den Weihnachtsmann. F├╝r die zweite Gruppe der Fans (ab 'At the Heart of Winter') sei gesagt, da├č 'All shall Fall' den Weg der letzten Ver├Âffentlichung weiter geht. Nicht mehr so variabel wie ATHOW aber daf├╝r so konsequent nach vorn wie etwa 'Sons of Northern Darkness'. Was mir bei 'All shall Fall' allerdings fehlt, ist der 'Ohrwurm'. Die St├╝cke klingen alle irgendwie ├Ąhnlich und es gibt nicht den '├ťbertitel' der im Kopf h├Ąngen bleibt. Ohne Frage, die St├╝cke sind gut und auf alle F├Ąlle immortalesk ÔÇô aber mehr als eine Reanimation der Band ist es nicht.
Nach undefinierbaren Ger├Ąuschen beginnt das Titelst├╝ck nach drei├čig Sekunden mit gewohnten Immortal-Blastbeats und man freut sich schon auf mehr. Das Schlagzeug geht dann allerdings in eine untypische Spielweise ├╝ber und klingt fast wie ein Drumcomputer. Jedenfalls es ist nicht mehr so pr├Ągnant in den Vordergrund ger├╝ckt wie bei fr├╝heren Alben und recht beckenlastig. Gepaart mit der Gitarrenmelodie untermalt es die gewohnt frostige Stimme Abbath'. Im Mittelteil gibt es eine kurze aber musikalisch nicht weiter erw├Ąhnenswerte Ruhephase mit einer Gitarrenmelodie. Danach wird es abermals schnell und das St├╝ck verfliegt mit langsamem Gesang von Abbath um am Ende wieder den ersten Teil des Liedes fortzuf├╝hren. 'The Rise of Darkness' klingt recht rockig, was vor allem dem Schlagzeug zu verdanken ist. Es spielt in einer gleichbleibenden Eint├Ânigkeit im Hintergrund, wie bei den White Stripes - allerdings schneller. Nur die schrubbenden Gitarren und der Gesang sind eindeutig aus einer anderen Welt. Die folgenden St├╝ck sind ├Ąhnlich gestrickt und behalten durchweg ihr schnelles Tempo bei. Das Schlagzeug treibt unaufh├Ârlich voran und Abbath ist immer nett anzuh├Âren. Die Wechsel in den St├╝cken von schnellen und langsamen Passagen sind nicht mehr so klar getrennt wie fr├╝her. Die Erhabenheit der ATHOW und deren pr├Ągnanten Melodien wird nie erreicht, was aber bestimmt auch nicht das Ziel war.
Das Album ist die Fortf├╝hrung von Immortal im Jahre 2009. Nicht mehr und nicht weniger. Es ist nicht das Meisterwerk der Norweger aber auch nicht das schlechteste Album (na ja, je nachdem, zu welcher Fanbasis man sich z├Ąhlt). Es bietet angenehme Unterhaltung mit schnellen St├╝cken auf ├╝berdurchschnittlichem Niveau, wenn man den alten Alben nicht nachtrauert und die rockigen Elemente zul├Ą├čt. Ich denke, die Gelddruckmaschine Immortal (man ist ja wieder bei Nuclear Blast) wird wieder anlaufen und die folgenden Alben werden, ├Ąhnlich wie dieses, massenkompatibel werden. Ohne Ecken und Kanten. Die Produktion ist gut und druckvoll, nur die Verpackung des Digipacks ist etwas mi├čraten. Die Plastikh├╝lle, auf dem auch das Immortal-Logo ist, ist ein wenig zu klein geraten und l├Ą├čt sich nur schwer wieder auf das Album schieben.

Wehrmut am 04.10.2009




Titelliste

01. All Shall Fall
02. The Rise of Darkness
03. Hordes to War
04. Norden on Fire
05. Arctic Swarm
06. Mount North
07. Unearthly Kingdom


Spielzeit

40:10 min


Erscheinungsjahr

2009


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Label



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