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ChthoniC # Relentless Recurrence | Review / Rezension | Vönger Musikmagazin
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ChthoniC # Relentless Recurrence

Cover: ChthoniC # Relentless Recurrence

Wenn man normalerweise Promopakete von Musikvertrieben bekommt, handelt es sich meist um CDs in einem Pappschuber mit einem Infozettel zur Band, in dem sie aufs Höchste angepriesen wird. Wenn man Glück hat, findet man noch das Booklet im Paket vor, so daß man sich zur Aufmachung der CD einige Vorstellungen machen kann. Als ich jedoch eines Tages in meinen Briefkasten schaute, war da ein dickes Packchen mit Material von ChthoniC. Was sich darin befand, wich von dem sonst üblichen Promomaterial ab und auch von typischen Alben des Genres: Ein Digipack von dem sich selbst Therion- oder Empyrium-Veröffentlichungen noch eine Scheibe abschneiden können und eine DVD plus Doppel-Live-CD in Buchform. Eben dieses Digipack entpuppte sich als das 2002er Album namens 'Relentless Recurrence' von den Taiwanesen ChthoniC, welches nun von Deathlight wiederveröffentlicht wurde. Zum Glück steht der Titel mit auf dem Digipack, denn ansonsten ist es mit chinesischen Schriftzeichen versehen. Wenn man nun das Digipack nach allen vier Seiten aufgeklappt hat, befindet sich im Inneren ein kleiner gelber verzierter Zettel den ich nicht lesen kann, eine Art Pappbooklet in dem die Texte auf englisch übersetzt abgedruckt sind und ein Schuber, in dem zwölf Pappkärtchen liegen. Auf deren Vorderseite sind Natur- oder Personenfotos; auf der Rückseite die Texte in chinesisch. Das ganze Digipack ist in schwarz bzw. sehr dunklem braun gehalten und die Aufdrucke sind wahlweise weiß, bronzen oder golden. Alleine das ist schon einen Kauf wert.
So atmosphärisch wie die Aufmachung ist, so beginnt auch das Album. In 'Nemesis' hört man stellenweise einen klagenden Frauengesang, dann Keyboardmelodien, dann einige Schlagzeugtöne und das Erhu, ein traditionelles zweisaitiges Streichinstrument, welches die typische Instrumentierung von ChthoniC darstellt. Das Stück erscheint mir fast so, als wolle man die ganzen Teile der Band kurz vorstellen. Mit 'Onset of Tragedy' erkennt man dann aber, wohin die musikalische Reise geht: wie in den guten alten Tagen von Cradle und Dimmu werden hier Kreisch-, Grunz-, Normal- und Frauengesang gemischt sowie die Geschwindigkeit der Stücke variiert. Allerdings nicht so penetrant aufdringlich wie bei den genannten Gruppen, sondern in voller Harmonie mit allen Beteiligten. Hier kann jedes Instrument seinen Teil dazu beitragen, auch mal in den Vordergrund treten ohne das Gesamtwerk zu zerstören. Sowohl durch das Erhu als auch durch diesen Einklang entsteht eine sinfonischere Variante des (kommerziellen) Black Metals. Asiatisch freundlich eben. Das dritte Stück 'Obituary Tuning' ist gänzlich nur von einer langsamen Gitarrenmelodie und Keyboardtönen getragen und der Gesang besteht aus leise gehauchten Phrasen. Die beiden folgenden Titel bestehen dann wieder aus der Mixtur von schnellen und langsamen Teilstücken. Danach folgt das Instrumental 'Funest Demon Born', welches anfangs vom Erhu bestimmt wird und dann in andere Instrumente übergeht. Ich finde die Erhumelodie hätte man über das ganze Stück beibehalten können, da das Instrument sehr angenehm klingt: Gleich einer Violinenmelodie aus einem Grammophon. Der letzte Titel ist 'Grab the Soul to Hell', in dem sich dann auch das Titelstück als 'hidden track' versteckt; natürlich mit minutenlanger Pause...
Man muß sich vor Augen halten daß es Kommerz-Metal ist, aber durch den asiatischen Einfluß durchaus anders als das, was man aus dem Abendland kennt. Interessant an dieser Veröffentlichung finde ich die Instrumentierung und den dezenten Frauengesang (nicht lieblich, eher wehklagend). Wenn man dann die schnellen Teile zu Gunsten von langsameren aufgibt, wäre es in meiner Augen auch schöner atmosphärischer Metal.

Wehrmut am 24.06.2007




Titelliste

01. Nemesis
02. Onset of Tragedy
03. Obituary Tuning
04. Grievance, Acheron Poem
05. Revert to mortal Territory
06. Funest Demon Born
07. Vengeance Arise
08. Slaughter in Tri-Territory
09. Grab the Soul to Hell + Relentless Recurrence [Hidden Track]


Spielzeit

56:49 min


Erscheinungsjahr

2007


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Label



Vergleichbarer Ohrenschmaus



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