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Summoning # Dol Guldur

Cover: Summoning # Dol Guldur

Summoning zählt für mich zu einer der eigenständigsten und damit auch ernstzunehmenden Bands überhaupt. Hinter Summoning verbergen sich neben Silenius, der vielen von Abigor her bekannt sein dürfte, auch noch Protector alias Richard Lederer von Die Verbannten Kinder Evas aus Österreich. Der Sound der Alpenländer weist ein schon gigantisch zu nennendes Maß an düsterer und märchenhaft-phantastischer Atmosphäre auf, welche fast alle Assoziationen, die man zum Mittelalter hat, musikalisch umsetzt. Zwar versuchen viele Gruppen heutzutage das Düstere und Geheimnisvolle am Mittelalter darzustellen, doch den wenigsten gelingt es auf so eindrucksvolle Weise.
Insofern paßt die Musik auch, und das ist auch relativ selten, zu den damit verbundenen Lyrics, die zum größten Teil aus 'Der Herr der Ringe' von Tolkien entlehnt sind. Jenes Buch (bzw. Bücher) habe ich zwar noch nicht gelesen, doch, daß der Inhalt von phantastischen und sagenhaften Inhalten geprägt ist, ist allgemein bekannt. Und trotz dieser 'Wissenslücke', wage ich zu behaupten, daß 'Dol Guldur' der perfekte Soundtrack zu Tolkiens wohl wichtigstem Werk ist. Das Tempo der Songs ist durchweg auf unterem Niveau, ganz im Gegensatz zu den Melodien und Soundeffekten, deren Wirkung auf allerhöchster Ebene liegen. Zu den mystischen Klanglandschaften ist eine geheimnisvoll im Hintergrund röchelnde oder etwas kraftvollere Stimme zu vernehmen, die sich hervorragend in die heraufbeschworene Atmosphäre einfügt. Im Song 'Over old Hills' driften die Vocals teilweise sogar in tiefere growlartige Soundregionen ab, was der Dynamik und Abwechslung von 'Dol Guldur' zu gute kommt. Das Soundschema ist eigentlich ein ganz einfaches, und daher um so genialeres: verzerrte Gitarren bilden einen dichten Soundteppich, der zumeist von einer einprägsamen und eingängigen Keyboardmelodie kontrastiert wird (Beispiel: 'Nightshade Forests'). Die Drums geben diesem Grundgerüst noch eine rhythmische und durchaus harmonische Basis, da die Geschwindigkeit derselben perfekt an den Charakter der dominierenden Melodie angepaßt ist. Die geheimnisvolle Stimme ist nun praktisch in diesen Soundteppich gewebt, wodurch dieser sehr harmonisch und wie aus einem Guß wirkt. Aufgelockert wird das nun mit teilweise obskur-elektronischen Synthie-Effekten ('Over old hills') und zahlreichen Melodievariationen. Einziges Manko ist vielleicht die Tatsache, daß die Texte nicht im Booklet abgedruckt sind. Ein Klangerlebnis sondergleichen und prima Musik zum Hinwegträumen, Wegdösen und ja auch zum Arbeiten ist es allemal.

Deadleft am 05.04.2004




Titelliste

01. Angbands Schmieden
02. Nightshade Forests
03. Elfstone
04. Khazad Dúm
05. Kôr
06. Wyrmvater Glaurung
07. Unto A Long Glory...
08. Over Old Hills


Spielzeit

68:47 min


Erscheinungsjahr

1996


Label



Vergleichbarer Ohrenschmaus



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