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The Gault # Even as all before us

Cover: The Gault # Even as all before us

Im Jahre 1999 formierte sich in San Francisco eine Gruppe von Musikern zu The Gault, um dieses eine Album herauszubringen. Das Ziel war eine Mischung von Musik darzubieten, welche die eigenen Gefühle als ein Sammelsurium an Klangwelten offenbart. Nach der Fertigstellung der CD löste sich die Gruppe dann auch sofort wieder auf und die Mitglieder fanden ihren Weg in anderen Gruppen (Amber Asylum, Weakling, Asunder). Nun darf man aber nicht denken, daß diese Scheibe ein Schnellschuß in den musikalischen Äther darstellt und konzeptlos wäre, nein auf 74 Minuten verteilt ertönt eine höchst emotionale musikalische Welt. Müßte man das Album in eine Schublade einordnen, so läge diese wohl in der Nähe von Doom Metal, Stoner Rock und psychedelischer 70er Jahre Drogensynthiemusik.
Das Intro wirkt fast wie ein Glockenschlag, erklingt doch nur stakkatoartig das Zupfen einer Gitarrensaite. Untermalt wird dies mit pfeifendem Wind, wie man ihn aus Westernfilmen und Gruselschockern kennt. Das Gezupfe geht dann in eine leichte Melodie über, die jedoch auch sehr lange Pausen zwischen den einzelnen Klängen birgt. Danach folgt mit 'Obliscence' das erste richtige Stück. Mit zehn Minuten noch eines der kürzeren Lieder, erklingt hier eine wirr klingende Gitarre und ein hypnotisch monotones Schlagzeugspiel. Sodann setzt die cleane Sprechstimme von Ed Kunekamakorn ein, welche wehklagend und schmerzvoll phrasenartig den Text vorträgt. Die Musik ist sehr basslastig und verzerrt, wobei die normale Gitarre auch verzerrt/klirrend gespielt wird, allerdings etwas leiser. Sie taucht dann manchmal wie ein heller Stern in der dunklen Masse aus tiefgestimmten Klangwellen auf. Dadurch erzeugt dieses, und auch die kommenden Stücke, eine seltsame Schwere, gar einen erdrückenden Dunst aus Leere in einem. Man sieht sich selbst dahinfließen im Nichts. Bei einigen Stücken übernimmt die Bassistin Lorraine Rath den Gesang, der die Musik ein wenig auflockert, allerdings auch ins Unerträgliche steigert (positiv gemeint), wenn sie die Stimme hochzieht.
Die Stücke unterscheiden sich musikalisch kaum. Nur im letzten Lied gibt es vor dem Ende eine künstlerische Pause, nach der zwei Minuten lang ein irrsinniges Gelächter ertönt, so als eine Art 'Hidden Track'. Es klingt fast so als wäre es in einer Anstalt zur Heilung mentaler Dysfunktionen aufgenommen worden.
Irgendwie schafft es die Gruppe mit einfachen Mitteln den Hörer in den Bann zu ziehen. Bei der Länge der Stücke wird es aber wohl kaum die Möglichkeit geben, mal eben 'kurz' reinzuhören. Die Veröffentlichung gibt es wieder als CD (Amortout) oder als LP (Ván) zu kaufen.

Wehrmut am 13.05.2007




Titelliste

01. Ire (Intro)
02. Obliscence
03. Bright white Blind
04. Country Road, six Miles in
05. Outer Dark
06. The Shores becomes the Enemy
07. Hour before Dawn


Spielzeit

73:29 min


Erscheinungsjahr

1999


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