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Ulver # Nattens Madrigal - Åtte Hymne til Ulven i Manden | Review / Rezension | Vönger Musikmagazin
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Ulver # Nattens Madrigal - Åtte Hymne til Ulven i Manden

Cover: Ulver # Nattens Madrigal - Åtte Hymne til Ulven i Manden

'Mutti, pack den Rasenmäher weg, ich will Musik hören!'

So oder so ähnlich könnte es geklungen haben, als jemand das erste Mal dieses dritte Album aus der Ulver-Trilogie einlegte. Aber nein, das Geräusch kommt nicht von der Kreissäge im hauseigenen Hobbykeller, es kommt tatsächlich aus den Boxen der eigenen, das Album abspielenden, HiFi-Anlage. Welch ein Schock mag es für jemanden gewesen sein, der vorher nur die 'Kveldssanger'-CD kannte und nun wieder auf ein derart seichtes Folkalbum wartete!?
Das erste und meiner Meinung nach auch gleichzeitig beste Stück des Albums, 'Hymn I - Of Wolf and Fear', beginnt sofort mit einer verzerrten Gitarre und minimalistischen Melodiefetzen, einem Rhythmus wie ein Baustellenkompressor und einer Stimme, so krank und krächzig, daß sich einem die abgenagten Fußnägel aufrollen. Wer die erste Minute ohne Herzkasper überlebt hat, wird mit einer ruhigen Gitarrenpassage belohnt, ähnlich wie manchmal auf 'Bergtatt' zu hören. Nach knapp 60 Sekunden geht es dann aber wieder knallhart weiter. Und die Gitarre ... einfach wunderbar! Die anderen sieben Lieder sind in ähnlichem Stil verfaßt, da braucht man gar nicht soviel dazu schreiben. Mal hier ein Break drin, da mal ein ruhiges Zwischenspiel aber ansonsten: Kreissäge, Kompressor und Gänsehautgesang. Das Booklet enthält zudem alle Texte zum Mitsingen.
Die Stücke handeln alle von der Verwandlung eines Mannes in einen Werwolf, nachdem das Böse von ihm Besitz ergriffen hat. Zur musikalischen Umsetzung der Idee steht dazu im Booklet: 'In the presentation of this concept it hath been natural for us to choose a violent musicall expression, seeing that the lycathropicall idea embodieth much untamed force.'. Böse Zungen behaupten dagegen, nach den zwei Vorgängeralben und dem Herumgepose vor schicken Autos wäre einfach das Geld alle gewesen, darum hätte man dieses Album halt mit minimalistischen Mitteln, sprich 'schlechtem Sound', gemacht. Eines ist jedenfalls sicher: Dieses Album ist mit 'Bergtatt' das beste Album der Trilogie, wenn nicht gar das beste Ulver-Album überhaupt! Einzig der schrille Sound trübt den Hörgenuß, da man die Anlage nicht allzulaut aufdrehen kann ohne daß einem der Schädel platzt.

Wehrmut am 26.05.2005




Titelliste

01. Hymne I - Wolf And Fear
02. Hymne II - Wolf And The Devil
03. Hymne III - Wolf And Hatred
04. Hymne IV - Wolf And Man
05. Hymne V - Wolf And The Moon
06. Hymne VI - Wolf And Passion
07. Hymne VII - Wolf And Destiny
07. Hymne VIII - Wolf And The Night


Spielzeit

43:53 min


Erscheinungsjahr

1996


Internetseite



Label



Vergleichbarer Ohrenschmaus



Konzerte/Festivals mit Ulver



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