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Paradise Lost # Lost Paradise | Review / Rezension | Vönger Musikmagazin
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Paradise Lost # Lost Paradise

Cover: Paradise Lost # Lost Paradise

Wer Paradise Lost nur von ihren neueren Veröffentlichungen kennt, wird beim Hören des Debütalbums sicherlich etwas irritiert sein. Keine eingängigen Melodien, keine mitsingkompatiblen Refrains, statt dessen beherrschen tiefe Schredder-Gitarren und ein animalisch grunzender Nick Holmes das Bild. Ja, im Vergleich zu 'Host' oder 'Symbol of Life' wirkt 'Lost Paradise' geradezu barbarisch primitiv.
Für die damalige Zeit war die Platte aber schon etwas Besonderes. Paradise Lost definierten ihren Death Metal nämlich nicht ausschließlich über Geschwindigkeit und Aggression, sondern setzten auf zähe, monströse Riffs, die den Hörer regelrecht plattwalzen sollten. Ihr Sound ist deshalb aber nicht weniger 'tödlich': träge, aber unaufhaltsam und bedrohlich kriechen die Songs aus den Boxen. Mit ihren morbiden Gitarrenleads setzen sie sich direkt im Ohr fest. Häufig fehlen aber klare Songstrukturen, die Lieder entwickeln sich praktisch im Zeitlupentempo - was es nicht immer einfach macht, den Überblick zu behalten. Ein klares Strophe-Refrain-Strophe-Schema fehlt nämlich meistens. Das kennt man ja auch von den frühen Darkthrone, die ihr Debüt 'Soulside Journey' zur gleichen Zeit auf Peaceville veröffentlichten. Mit den Norwegern verbindet Paradise Lost übrigens noch eine andere Sache: beide Bands haben den reinen Death-Metal-Sound relativ schnell hinter sich gelassen und sind neue Wege gegangen. Und beide sind damit zum Vorbild für eine ganze Generation von Bands geworden.

Nun ja, 'Lost Paradise' ist sicher kein schlechtes Album, nur fehlen ein paar wirkliche Highlights. Death-Metal-Fanatiker und Die-Hard-Fans können sich das Teil ja holen, alle anderen sind mit 'Icon' und 'Draconian Times' besser bedient.

Herjulf am 29.06.2005




Titelliste

01. Intro
02. Deadly Inner Sense
03. Paradise Lost
04. Our Saviour
05. Rotting Misery
06. Frozen Illusion
07. Breeding Fear
08. Lost Paradise
09. Internal Torment II


Spielzeit

40:49 min


Erscheinungsjahr

1990


Internetseite



Label

Vile Music


Vergleichbarer Ohrenschmaus



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