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Tsatthoggua # Hosanna Bizarre

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Hm? Was'n das f√ľr'n krudes Zeugs? Das Intro von 'Heirs of Fire' besteht aus Buschtrommelspiel √° la Urwald, verziert mit irgendwelchen Stammesges√§ngen, dann blasen einem Tsatthoggua irrsinnig schnellen Metal um die Ohren, und mit schnell meine ich richtig schnell, dann wird das ganze wieder durch sehr lautes Keyboardspiel unterbrochen bevor sie wieder losrotzen, wie bl√∂de! Ist das Gerotze wieder vorbei, gibt's pl√∂tzlich eine Thrasheinlage, bevor man wieder mit dem Keyboard agiert. Mann, mann, mann, selten habe ich Musik geh√∂rt, die so schnell die Spielweise und die Instrumentalisierung wechselt, ein Feuerwerk extremen Metals, aber richtig extrem. Man findet in diesen Songs selten eine klare Linie, mal wird gekloppt und dann, brrrr, wird's wieder langsam. Aber diese Tempowechsel kommen sehr, sehr unerwartet und pl√∂tzlich. Man muss sich schon arg konzentrieren, um bei diesen Songs nicht den √úberblick zu verlieren, vor allem, weil das Schlagzeug alle 15 Sekunden das Tempo wechselt, z.B. von sehr schnell zu irrsinnig schnell, und im Nu sind diese Songs auch schon wieder vorbei. Das nenne ich intensiv. Wahnsinn. Und die Gitarre klingt geil! Richtig sch√∂n fett und laut. Dabei findet man in den Songs immer etwas bizarres, meist ist es das fast schon ins Avantgardistische ausartende Keyboard. Es arbeit auch mit unz√§hligen Klangvariationen. Das ist es, was dieses Album ausmacht. Das ist das ungew√∂hnliche an 'Hosanna Bizarre'. Und sogar eine Ballade hat man eingebaut, oder zumindest ist 'Niemals Geboren' so was √§hnliches. Schlie√ülich wird da zum Ende hin auch wieder gekloppt, bis der Arzt kommt. Hier und da baut man noch Samples ein ('Seventh Solitude') und immer wieder dieses Keyboard...
Ein wirklich schwer verdauliches Teil, sehr schwer zug√§nglich und wirklich nur f√ľr die extremsten Fans des extremen Metals gedacht. Hat aber was. Und die Spielzeit ist genau richtig, denn l√§nger kann man sich wirklich nicht auf 'Hosanna Bizarre' konzentrieren.

Turov am 28.05.2005




Spielzeit

34:00 min


Vergleichbarer Ohrenschmaus



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