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Trifixion # The First and the Last Commandment

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Obwohl sich Trifixion auf dem Cover mit Corpsepaint und Kunstblutschmiere präsentiert, gestaltet sich die stilistische Einordnung seines gleichnamigen Projekts weitaus weniger eindeutig als erwartet. 'The First And The Last Commandment', welches er mit Unterstützung eines Session-Gitarristen eingespielt hat, bietet eine recht eigenwillige Melange aus halbmelodischem Black- und schroffem Midtempo-Death Metal mit gelegentlichem Synthesizer-Einsatz. Im Vergleich zu den eher unbeholfenen Versuchen der frühen Abigor wirkt die Benutzung dieses Instruments hier jedoch schon erstaunlich ausgereift, die Synths bringen z.B. im Anfangspart von 'Dreams of Burning Churches' neuartige, mysteriös klingende Elemente mit ein. Interessant auch, wie gut das Zusammenspiel mit den Gitarren harmoniert. Hinzu kommt ein präzises, tightes Schlagzeug, das entstehende Soundlöcher mit kreativen Fills gut stopft, ja, beim Titeltrack sogar fast jazzig-vertrackt mit dem Bass die Führung übernimmt.
Wirklich zur Sache geht es nur bei 'Prince Lucifer Here I Stand' und 'Let the Feast Begin', zwei schnellen Black Metal Songs, die an die anderen Bands Trifixions, insbesondere Werwolf, erinnern. In einen solchen scheint sich der Sänger während des Intros von 'Let the Feast Begin' auch verwandeln zu wollen - nach ekelhaften Würge- und Ächz-Geräuschen erklingt für einige Sekunden lang schauerliches Wolfsgeheul, bevor der Song mit einem treibenden Blastpart beginnt. Das ist die wohl lächerlichste Stelle auf dem ganzen Album.
Trifixions Stimme ist generell eher ein Störfaktor als eine Bereicherung, sie ist gnomenhaft, weibisch, zu hoch und einfach unangenehm anzuhören. Mit Hilfe von verzerrenden Effekten versucht er den Schaden noch in Grenzen zu halten, was ihm jedoch nicht immer gelingt. Gerade die ruhigeren, spirituell angehauchten Passagen werden immer wieder von den nervtötenden Vocals durchbrochen und zerstört, was wirklich ärgerlich ist. Denn sie sind es, die 'The First And The Last Commandment' überhaupt erst hörenswert machen, das Geböller interessiert mich nicht sonderlich.
Verglichen mit der Pervertum-Platte, wo man Trifixion ebenfalls ans Mikro gelassen hat, ist das Ausmaß des Desasters hier allerdings doch relativ gering. Davon zeugen verhältnismäßig gute Songs wie 'From Far Beyond This Land', das an Darkthrones 'Soulside Journey' erinnert. Trotzdem möchte ich aber keine Empfehlung aussprechen.

Herjulf am 28.05.2005




Spielzeit

42:33 min


Vergleichbarer Ohrenschmaus



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