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Throne of Ahaz # Nifelheim

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Eine ziemlich geheimnisvolle Aura umgibt diese schwedische Band. Ihre Mitglieder waren nur unter den jeweiligen Pseudonymen bekannt und spielten nie in irgendwelchen Nebenprojekten (bis auf Vargher von Bewitched, der später hinzustieß), sonderlich viele Interviews haben sie auch nicht gegeben. Außerdem waren Throne Of Ahaz schon wieder in der Versenkung verschwunden, bevor der große Hype erst anfing.
Wenn man sich aber ihr '94 Debüt 'Nifelheim' anhört, so wird man sich schwertun, daran irgendwas Geheimnisvolles oder Mystisches zu finden. Es bietet nämlich stinknormalen Black/Death Metal, der sich nur durch sein druckvolles und brachiales Soundgewand von den meisten Underground-Produktionen dieser Zeit abhebt. Etwas eigentümlich ist allerdings die Verteilung der Songs auf der Platte: drei brutale, geradlinige Black-Metal-Hymnen wurden an Anfang und Ende platziert, während die fünf dazwischenstehenden Stücke im Grunde genommen lupenreiner, grooviger Death Metal sind. So wird 'Nifelheim' von Geknüppel ein- und ausgeleitet, im restlichen Verlauf des Album überschreitet man aber nur selten das Midtempo.
Die Black-Metal-Songs gefallen mir dabei ausgesprochen gut, sie sägen einfach ohne Umschweife los und sind nicht so kompliziert und ausufernd. 'An Arctic Star of Blackness' klingt sogar eher norwegisch als schwedisch, man fühlt sich hier immer wieder an Darkthrones Meisterwerk 'A Blaze in the Northern Sky' erinnert. Für Death Metal habe ich aber leider nicht so viel übrig, so daß ein Großteil der Scheibe doch eher belanglos an mir vorüberzieht. Was ich jedoch eingestehen muß, ist, daß 'Nifelheim' insgesamt einen ziemlich nostalgischen Charme versprüht. Sicherlich ist die Musik darauf heute nichts Weltbewegendes mehr, sie wirkt aber dennoch zu keiner Sekunde irgendwie altbacken oder verstaubt. Man merkt der Band noch förmlich den Elan und die Spielfreude an, die sie zu so einer Aufnahme getrieben hat, ganz anders als das bei heutigen Kunstprodukten der Fall ist, egal ob Nuclear Blast oder Pseudo-True-Black-Metal-Müll. Gerade deswegen dürfte sie für Old-School-Fanatiker (oder die, die sich dafür halten) eine interessante Sache sein.

Herjulf am 28.05.2005




Spielzeit

37:53 min


Erscheinungsjahr

1994


Vergleichbarer Ohrenschmaus



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