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The True Frost # Invoking the Aeon of Satan

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The True Frost stehen für ruppigen Black Metal mit einer Prise Oi!/Rechtsrock-Einflüssen, was sich in primitiver Gitarrenarbeit und für Genreverhältnisse untypischem, kehligem Brüllgesang niederschlägt. Mit von der Partie ist ein gewisser Herr Sven Goldberg, der sein Soloprojekt Sadorass ja bereits durch einige zweifelhafte politische Äußerungen in ein unschönes Licht gerückt hat. Stilistisch sind seine beiden Bands sehr nahe beieinander angesiedelt, wobei mir Frost auf ihrem 2001 erschienenen Debüt 'Invoking The Aeon of Satan' weniger gut gefallen. Das liegt vor allem an der enormen Länge der hier vertretenen Songs, die schon mal die 7-Minuten-Grenze sprengen, ohne sich jedoch um Spannung oder Eingängigkeit zu scheren. Unspektakuläres Rauf-und-runter-Geriffe bestimmt das Bild und nutzt sich schon nach wenigen Hördurchgängen ab. Dass der Schlagzeuger mit seinem 08/15-Spiel nicht gerade für Abwechslung sorgt, tut sein übriges. Was Frost von anderen Bands unterscheidet, ist der martialische Draufhau-Charakter der Stücke; deutsche Texte, wie sie in 'Nacht der fliegenden Schatten' zu vernehmen sind, lassen das ganze nur noch krasser wirken. So kann man einige effektvolle Momente erzielen, indem man nach ruhigen Passagen wieder kurzzeitig mit vollem Karacho losbricht; auch die manchmal eingestreuten, verzerrten Gitarrensolos klingen ganz interessant.
Das allein reicht in meinen Augen aber nicht aus, um sich positiv von der Masse abzuheben. Ich empfehle dem interessierten Leser, eher zu Sadorass' 'Strength and Wisdom' zu greifen, dort findet man wenigstens stellenweise noch so etwas wie eine düstere oder krankhafte Atmosphäre vor.

Herjulf am 28.05.2005




Spielzeit

38:53 min


Vergleichbarer Ohrenschmaus



Splits mit The True Frost



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