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Stormlord # Supreme Art of War

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Mit Stormlord ist nun auch eine italienische Black Metal Band zur etwas zweifelhaften Ehre gekommen, in einer Reihe mit Mystic Circle, Isegrim und all den anderen Last Episode Bands zu stehen. Dabei hat 'Supreme Art of War', ganz im Gegensatz zum Erstling der Letztgenannten einiges zu bieten.
Hier wurde zumeist gĂ€nzlich unnordischer, und deutlich Heavy-Metal orientierter Black Metal mit allerlei Schmonzens angereichert. Neben den fĂŒr den sogenannten Mainstream fast schon obligatorischen Keyboards und einer eher unterdurchschnittlichen Frauenstimme, wurden auch MĂ€nnerchöre und diverse klassische Instrumete wie eine Flöte, Violine oder Gitarre eingestzt, um die Songs möglichst abwechslungsreich zu gestalten. Das Keyboard kreiert dabei sehr eingĂ€ngige, oftmals auch mittelalterlichen Schlachtfeld-Pathos versprĂŒhende Melodien, die jedem nicht allzu anspruchsvollen Black Metaller gefallen dĂŒrfte. Auch wenn man sich auf desem Album zumeist in mittleren Temporegionen bewegt, wurden gelegentliche TempoausbrĂŒche natĂŒrlich nicht vergessen, genauso wenig wie eine furchtbar böse und kaum zu verstehende Kreischstimme, die ich aber fĂŒr ausgesprochen schlecht halte. Nicht nur, daß dieses Kreischen sehr drucklos und substanzlos wirkt, der 'SĂ€nger' nervt uns vor allem Dingen mit seiner offensichtlichen Vorliebe fĂŒr den Vokal 'a'. Es gibt kaum einen Vers, bei dem Cristiano Borchi nicht in ein unendlich lĂ€cherliches 'Arrrrrrgh'-Schreien verfĂ€llt, das auf dieser Scheibe alles zunichte macht, was man durch viel MĂŒhe und Geld aufzubauen versucht hat. Da kann auch der sowieso reichlich ĂŒberflĂŒssige Gastauftritt von Steve Sylvester (Death SS) nichts mehr daran Ă€ndern
Ohne dieses eindeutig schwÀchste Glied in der Stormlord-Kette, wÀre ein sauber dahindudelndes Black Metal Album mit reichlich Keyboard- und Chor-Pomp enstanden, das durch das hohe Nuclear Blast Potential zwar viele 'Insider' womöglich kaum interessiert hÀtte, dabei aber zumindest den Ruf des Last Episode Labels hÀtte aufpolieren können.

Deadleft am 26.05.2005




Spielzeit

44:41 min


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Vergleichbarer Ohrenschmaus



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