Warning: session_start(): open(/tmp/sess_d29f78fea48b166925e300d51901f83b, O_RDWR) failed: Disk quota exceeded (122) in /kunden/292513_7027/seiten_vr/voenger/review.php on line 6
Shining # Livets Ändhallplats | Review / Rezension | Vönger Musikmagazin
Tod und Verderben seit MCMXCVI! Suchen | Kontakt | Impressum
Kopfbild
Startseite | S | Shining | Livets Ändhallplats

.:: True :: UnTrue ::.

» Schnellauswahl «
A B C D
E F G H
I J K L
M N O P
Q R S T
U V W X
Y Z Andere
Splits Sampler

Berichterstattung
  · Konzertberichte
  · Konzertfilme
  · Gespräche
  · Hören & Sehen
  · Streitfälle

Vönger
  · Kommerz   · Personal
  · Marschmusik
  · Selbstdarstellung
  · Familienalbum
  · Karriere

» Schnellsuche «

Shining # Livets Ändhallplats

Kein Bild gefunden

Nie fiel die Wahl des Albums der Version schwerer. Das Jahr 2001 war bisher sehr mager, was Veröffentlichungen anbetrifft, die eines AdV würdig wären. Quasi in letzter Minute stieß ich auf die schwedische Band Shining, von der ich seit dem ersten Hören von 'Livets Ändhallplats' begeistert bin. Es wurde zwar im Abyss aufgenommen, allerdings von Tommy Tägtgren.
Zuerst fällt auf, dass Shining ein ähnliches Thema wie neuerdings Carpathian Forest benutzen: Die Faszination des Todes. Nur leider ist dieses Selbstmord-Thema schon ein alter Hut. Vielleicht der einzige Kritikpunkt an diesem Album. 'Ett Liv Utan Mening', der erste, der komplett in schwedischer Sprache gehaltenen sechs Titel beginnt sehr schnell und mit ultra-aggressiven Gitarren. Diese Geschwindigkeit wird im Laufe des Liedes aber herausgenommen - das eher langsame Tempo überwiegt auf dem Album. Die Stimme von Sänger und Bandkopf Kvarforth erinnert sehr an die von Gaahl auf dem letzten Trelldom Album. Auffällig ist auch der vergleichsweise laute Bass. Selten hört man so klar jeden einzelnen Basston unter Beibehaltung der von der Gitarre ausstrahlenden Aggressivität. Track Nummer zwei, 'Att Med Kniv Göra Sig Illa' ist eher ein Intermezzo von obskuren Synthieklängen und einer von Qualen gepeinigten Stimmer, die diesmal in englischer Sprache immer wieder zu Selbstmord aufruft. Dieses Stück erinnert an Carpathian Forests 'Thanatologie' oder noch mehr an 'The good old enema treatment' von 'Strange old brew'.
Dieses Stück stellt für mich eine Einleitung zum Hauptwerk des Albums, 'Ännu Ett Steg Närmare Total Utfrysning', dar. Das über zehn Minuten lange, sehr langsame Stück fasziniert erneut durch sehr kraftvoller, drückend-rauschende Gitarren, die aber diesmal sehr variationsarm gehalten sind. Stattdessen agiert ein Keyboard dezent im Hintergrund, das aber trotzdem den Hauptteil der Melodie trägt. Mich erinnert das Ganze irgendwie an Burzum Titel, wie 'Det Som Engang Var', weiß aber nicht warum, dann objektiv sind beide Titel völlig verschieden. Aber noch viel eher schwirrt mir der Vergleich zu 'Suicidal Emotions' von Abyssic Hate herum, wo wir wieder beim Selbstmord-Thema wären. Das Markante an 'Död', dem darauffolgenden Song, ist nach schnell-aggressiven Beginn ein langgestreckter Akustikteil in der Mitte, der immer wieder durch Gitarreneinsprengsel à la Abruptum und durch Gesangsteile unterbrochen wird. Nach diesem Teil wird erneut das Thema des Anfangs benutzt, allerdings mit leichter Keyboarduntermalung. 'Död' ist der kürzeste Titel auf 'Livets Ändhallplats'.
Einen ähnlich kurzen Titel hat auch Titel Nummer fünf, 'Svart'. Dieser ist geprägt von einer sehr destruktiv wirkenden Führungsgitarre. Finster, absolut depressiv. Beklemmend und bedrohlich. Dazu immer wieder Kvarforth's Schreie...
Ungewöhnlich ist es, den Titel, der den gleichen Namen, wie das ganze Album trägt, an den Schluss zu setzen. Dieser erinnert in den ersten vier Minuten erneut sehr an 'Thanatology' von Carpathian Forest - nur ohne Saxophon. Danach setzen harte, markige Riffs ein, bevor wir wenig später noch mal Geknüppel erleben dürfen. Erstmalig spielt die Gitarre auf Riffs, die man eher aus Norwegen kennt. Kurz nach diesem musikalischem Wutausbruch fällt die Spielweise wieder zu der am Anfang des Titels ausgiebig zelebrierten zurück, wodurch das Album langsam in einer Symphonie des Todes endet...

Turov am 26.05.2005




Spielzeit

45:00 min


Erscheinungsjahr

2001


Vergleichbarer Ohrenschmaus



Konzerte/Festivals mit Shining



.:: zurück :: nach oben ::.

© 1996-2012 Vönger
erstellt durch dunkelland - metalArt
Unser RSS-Feed Get Firefox

Warning: Unknown: open(/tmp/sess_d29f78fea48b166925e300d51901f83b, O_RDWR) failed: Disk quota exceeded (122) in Unknown on line 0

Warning: Unknown: Failed to write session data (files). Please verify that the current setting of session.save_path is correct (/tmp) in Unknown on line 0