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Seraph # Under the Banner of Pentagram

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Eigentlich ging ich davon aus, das Seraph nur ein weiterer, mittelmäßiger Versuch ist, Darkthrone zu kopieren. Aber hinter Seraph steckt eine Menge mehr. 'Under the Banner of Pentagram' ist bereits das zweite Demo der Österreicher nach 'The Conquest of God's Throne'. Natürlich ist Darkthrone der hauptsächliche Einfluss der Band. Aber stilistisch haben beide Bands nicht all zu viel gemein.
Seraphs Tempo ist über weite Stecken von 'Under the Banner of Pentagram' überschaubar und nicht annähernd so monoton wie bei den frühen Platten von Darkthrone. Die Gitarrenarbeit hat ebenfalls recht wenig mit Darkthrone gemein, da in den überwiegend langsamen Parts die einzelnen Riffs doch mehr betont sind. Die Stimme von Sänger Lord Diabolus Noctifer hat auch nicht viel mit der von Nocturno gemein.
Das Demo beginnt mit dem Keyboard-Intro 'The Arrival of the Dark Lord'. Dieses wurde übrigens von Daimonian von Vobiscum eingespielt. Schon der erste Song 'Noctifer's Hass' macht Unterschiede zu Darkthrone mehr als deutlich, da Seraph zu meiner Überraschung mit echten Death Metal Riffs aufwarten. Allgemein sind die Riffs in den langsameren Parts viel mehr betont, als bei Seraph großem Vorbild. Das gilt auch für den zweiten Song 'The Funeral of the wack souls', der übrigens mit cleanen Gesang beginnt. Herauszuheben wäre dann noch 'The Final Battle', welcher mit einem Akusikgitarren-Intro beginnt, dessen Melancholie sich durch den ganzen Song zieht. Dann wäre da noch 'Misanthropist'. Dieser Song verfügt über, durch Lead Gitarre gespielte, Melodiebögen, die stark an norwegischen Black Metal erinnern.
Im Großen und Ganzen hat Seraphs Stil nämlich nicht all zu viel mit Norwegen zu tun. Vielmehr haben sie sich einen recht eigenen Stil geschaffen, den man gar nicht recht einordnen kann. Reiner Black Metal ist es nicht, Death Metal auch nicht und Thrash schon gar nicht. Es ist eher eine Mischung aus allen dreien, wobei der Teil von den beiden erstgenannten Stilen überwiegt. Der Sound scheppert ganz schön, wie es sich für ein Demo gehört. Man kann ihn mit dem von Gorgoroth Demo 'A Sorcery Written in Blood' vergleichen. Zu dem Demo gibt's ein recht spartanisches Inlay, auf dem nur das nötigste steht. Also keine Texte oder gar ein Bandfoto.
Spektakulärer Abschluss des Demos soll ein Cover von Darkthrone sein, nämlich deren wohl berühmtester Song 'Under a funeral moon'. Gut, die Bemühungen in allen Ehren, aber das Cover ist deutlich mißraten. Das liegt in erster Linie an dem Sound, der nicht so kratzig ist, wie der vom Original. Das selbe gilt für die Stimme von Lord Diabolus Noctifer, die recht tief ist und überhaupt nicht zu dem Song passt. Das wäre ja alles nicht so schlimm, wäre da nicht die mit viel zu hohen Gitarren eingespielten Parts nach den Strophen des Songs. Das hört sich so beschissen an, dass es den ganzen Song versaut.
Alles in allem aber ein gutes Demo, welches sich für Demo-Sammler durchaus lohnt, sieht man mal von dem verhunzten Darkthrone-Cover ab.

Turov am 26.05.2005




Spielzeit

35:00 min


Label

Eigenproduktion


Vergleichbarer Ohrenschmaus



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