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Sargeist # Satanic Black Devotion

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Ähnlich wie Nazgul, der sich nach seinem Weggang von Horna nun bei Satanic Warmaster verdingt, hat auch Shatraugh mehrere Nebenprojekte am Laufen. Das bekannteste dürfte Sargeist sein, wo er - unterstützt von zwei Mistreitern - einer Spielart frönt, die der seiner Hauptband nicht unähnlich ist. 'Satanic Black Devotion' wartet mit acht Songs ungeschliffenen, rohen Black Metals auf, die so auch auf 'Hiidentorni' hätten stehen können - mal abgesehen davon, dass der Sound hier etwas stumpfer und weicher klingt. Die Mucke ist zudem noch stärker von alten Gorgoroth beeinflusst, als das bei Horna der Fall ist: In Bezug auf 'Frowning, Existing' würde ich da fast schon von Ideenklau zu sprechen, solch deutliche Parallelen weist das Riffing zur 'Under The Sign Of Hell'-Scheibe auf. Was mir bei Sargeist etwas fehlt, sind diese treibenden, brachialen Midtempo-Stücke, wie es sie z.B. mit 'Hiidentorni Huokui Usvansa' auf der obengenannten Horna-Platte gab. Außerdem kommt Shatraughs schriller Kreischgesang viel zu selten zum Einsatz. 'Satanic Black Devotion' wirkt deshalb auch nicht ganz so vorsprengend-aggressiv, erzeugt durch die Einförmigkeit eher eine traurige, fast verzweifelte Stimmung, und das trotz des oft sehr hohen Tempos.
Was die Äußerlichkeiten betrifft, lassen Sargeist nichts anbrennen und fahren die volle 'Kult'-Schiene. Herausgekommen sind solch bescheuerte Songtitel wie 'Panzergod' oder 'Black Fucking Murder', wobei man erwähnen sollte, dass die Texte nicht ganz so stupide sind, wie sich das jetzt anhört. Nach meinem Dafürhalten hätte man sich das Gehabe aber sparen können und stattdessen lieber etwas mehr Zeit in Komposition und abwechslungsreicheres Songwriting investieren sollen.

Herjulf am 26.05.2005




Spielzeit

41:39 min


Vergleichbarer Ohrenschmaus



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