Krieeeeeg!!!!11 Suchen | Kontakt | Impressum
Kopfbild
Startseite | O | Otyg | Älvefärd

.:: True :: UnTrue ::.

» Schnellauswahl «
A B C D
E F G H
I J K L
M N O P
Q R S T
U V W X
Y Z Andere
Splits Sampler

Berichterstattung
  · Konzertberichte
  · Konzertfilme
  · Gespräche
  · Hören & Sehen
  · Streitfälle

Vönger
  · Kommerz   · Personal
  · Marschmusik
  · Selbstdarstellung
  · Familienalbum
  · Karriere

» Schnellsuche «

Otyg # Älvefärd

Kein Bild gefunden

Beim Erscheinen von 'Älvefärd' war sich die Presse einig: selten zuvor hatte eine Band es geschafft, Metal und Folk auf so gekonnte und anmutige Weise miteinander zu verbinden. Gut, da gab es zwar mal ein norwegisches Projekt namens Storm. Aber im Grunde waren das auch nur zwei versoffene Halunken, die sich mit 'Nordavind' einen kleinen Scherz erlaubt hatten. Ja, die meisten der sogenannten 'Folk-Metal'-Bands hatten bislang eigentlich kaum mehr getan, als ein paar dudelne Synthie-Flöten über konventionellen Black Metal zu legen.
Otyg dagegen gestalten ihre Stücke schon von Grund auf ganz anders: wichtigstes Element ist der Gesang, der der Musik erst ihren eigentlichen Charakter verleiht. Neben dem zarten Frauengesang ist es vor allem die markige Stimme Vintersorgs, die auf 'Älvefärd' dominiert. Sie gibt die Melodien vor, welche die Instrumente - Gitarre, Schlagzeug, Flöte, Maultrommel und eine sehr schön gespielte Geige - dann nur ausgestalten und umspielen. Wohlgemerkt wird auf 'Älvefärd' ausschließlich klar gesungen. Wenn überhaupt mal ein aggressives Feeling aufkommen soll, dann geschieht das lediglich durch ein bedrohliches Anheben der Stimme. Ansonsten herrscht eher eine märchenhaft-geheimnisvolle oder mittelalterliche Stimmung vor, die auch schon mal ins Ausgelassene, Heitere umschlagen kann. Aus vielen Songs spricht dennoch diese 'stille Gewaltigkeit', die man auch von Empyrium kennt. Dadurch wird verhindert, daß die Musik zu belanglos oder seicht wird.
An 'Älvefärd' kann somit jeder etwas für sich entdecken, egal ob Metaller oder nicht. Na ja, die E-Gitarren sind zwar nicht sonderlich hart, aber sie sind dennoch stets präsent. Und der schwedische Gesang dürfte auch 'Normalos' gefallen, da er zugleich fremdartig und doch irgendwie vertraut und warmherzig klingt.

Herjulf am 26.05.2005




Spielzeit

42:21 min


Vergleichbarer Ohrenschmaus



.:: zurück :: nach oben ::.

© 1996-2019 Vönger
erstellt durch dunkelland - metalArt
Unser RSS-Feed Get Firefox