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Necrofrost # Bloodstorms Voktes over Hytrunghas' dunkle Necrotroner

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'This is metallic Art of Nihilism' prangt auf dem Backcover, ein Spruch, der den Nagel auf den Kopf trifft. Mit wahrhaft nihilistisch anmutenden Mitteln wird hier eine Stimmung heraufbeschworen, wie sie intensiver, kälter und eigentümlicher kaum sein könnte.
Dabei mögen die 'wachenden Blutstürme über Hytrunghas dunklen Totenthrönen' auf den ersten Blick gar nicht so spektakulär wirken. Was als erstes auffällt, ist der wirklich grottenschlechte, klapprige Sound, der mir selten in diesem Ausmaß untergekommen ist. Man stutzt zunächst ein wenig, hört dann genauer hin, hört 'Me the Thundra' noch einmal und läßt sich fallen in diese weltfremde Atmosphäre. Polarisieren wird dieser Output sicherlich. Entweder man kann mit diesem 'Krach' nichts anfangen, oder man verliebt sich in diese primitive Musik, diese klirrenden Riffs, diese hypnotisierende Monotonie, diese grausame Kälte, die sie ausstrahlt. Vom ersten Ton von 'Carcass Carried by the Crawls of Titanbats' bis zum Ausklingen von 'Raw Ravens Journey'. Kein Zweifel, Originalität im Sinne von emperorschen Klangorgien ist keinesfalls das Anliegen der deutschen Necrofrost. Sondern vielmehr, mit einfachsten Mitteln einen Effekt zu erzielen, der den Hörer nicht mehr aus seinen Klauen entfliehen läßt. Die abartigen, kranken Vocals tun ihr Übriges dazu. Stilvergleiche sind wohl nicht angebracht - müßte ich jetzt aber auf Teufel komm raus eine ähnlich klingende Band nennen, würden Namen wie Carpathian Forest (zu Demo-Zeiten), Ildjarn und vielleicht alte Graveland fallen. Letztere erzeugen durch die Keyboards auf ihren Frühwerken ja eine ähnlich psychotische Stimmung.
Von den neun Liedern sind zwei eher als Intro-artig anzusehen ('Veistu hve blota skal?' und 'Slaughtered in a Misanthropic Intent'). Die drei letzten, vom 98er Demo mit dem Monstertitel 'Dark Fog Hovers Near the Wooden Caves of the Uldrakhiian Bloodforests' übernommen, sind mir jedoch ein Graus. Alptraummusik, einfach nicht mehr hörbar und in ihrer absolut nervtötenden Penetranz schon fast an Abruptum, die unumstrittenen Meister dieser Disziplin, erinnernd. Hier herrscht eine seltsame Mischung aus dumpfen Drums, furchtbar nachhallendem, weinerlich-kreischigem Singsang, Synthesizern (?) und einem ähnlich klingenden Gitarrensound. Ich vermute jedenfalls, daß das Synthesizers sind. Die hundsmiserable, an eine Waschmaschine erinnernde Klangqualität läßt leider keine Feinbestimmung zu.

Herjulf am 03.05.2005




Spielzeit

43:06 min


Vergleichbarer Ohrenschmaus



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