V├Ânger ist Krieg! Suchen | Kontakt | Impressum
Kopfbild
Startseite | M | Mayhemic Truth | In Memoriam

.:: True :: UnTrue ::.

» Schnellauswahl «
A B C D
E F G H
I J K L
M N O P
Q R S T
U V W X
Y Z Andere
Splits Sampler

Berichterstattung
  · Konzertberichte
  · Konzertfilme
  · Gesprńche
  · H÷ren & Sehen
  · Streitfńlle

V÷nger
  · Kommerz   · Personal
  · Marschmusik
  · Selbstdarstellung
  · Familienalbum
  · Karriere

» Schnellsuche «

Mayhemic Truth # In Memoriam

Kein Bild gefunden

Fast zeitgleich mit dem letzten Interview im Tales Of The Macabre-Zine ver├Âffentlichte Costa ├╝ber sein Label Iron Pegasus das 'Verm├Ąchtnis' Mayhemic Truths in Form einer offiziellen CD, um, wie er im Booklett schreibt, die 'kommenden Generationen daran zu erinnern, wie m├Ąchtige Musik mit Klasse und Spirit gespielt wird'. Diesen Zweck erf├╝llt 'In Memoriam' allerdings nur bedingt, da sie schon nach relativ kurzer Zeit restlos vergriffen war. Ich habe ├╝ber drei Ecken zum Gl├╝ck noch ein Exemplar erhascht, und wei├č zu berichten, dass Herr Stoios mit seinen Worten nicht zu ├╝berschwenglich umgegangen ist.
Mayhemic Truth bzw. die Nachfolgerband Morrigan waren und sind wohl unzweifelhaft zum Besten zu rechnen, was je aus Deutschland in Sachen Black Metal gekommen ist. Egal ob schnelle Brecher ('Fire And Ice') oder epische Hymnen mit klarem Gesang ('Conspiracy Of The Golden Angels'), Beliar und Balor verstehen es, trotz Einfluss des ewigen Vorbilds Bathory, eigenst├Ąndige, gro├čartige Musik zu machen, die ihresgleichen sucht. 'In Memoriam' setzt sich aus zwei verschiedenen Aufnahmen zusammen, die sich klanglich und stilm├Ą├čig leicht unterscheiden, obwohl sie kurz nacheinander und im selben Studio eingespielt wurden. Dabei gef├Ąllt mir der zweite Teil, eine EP namens 'Cythraw' aus dem Jahre 1995, nochmals wesentlich besser als das '96er Demo, das den ersten Teil des Albums stellt. Diese drei Songs haben wahrscheinlich den geilsten Gitarrensound, den man sich ├╝berhaupt nur vorstellen kann. Keine Worte sind w├╝rdig, diese Monumente auch nur ann├Ąhernd zu umschreiben! 'Bluot Era Hathu' mit seinem hymnischen Chorus, das garstige 'Hymn Of The Crow', und der ├ťberhammer der Platte, 'Cythraw', der wohl eines treibendsten, mitrei├čendsten Riffs aller Zeiten besitzt. Einfach nur noch Wahnsinn.
Die Songs h├Âren sich wirklich an, wie aus Urzeiten, wie aus dem Cythraw emporgestiegen, h├Âren sich niemals tot und haben keine l├Ąstigen Vergleiche mit Bathory mehr n├Âtig. Wer genervt ist angesichts der Schei├če, die heutzutage in Deutschland in Sachen Black Metal fabriziert wird, wer gro├čm├Ąulig behauptet, aus unseren Landen w├Ąre noch nie etwas Herausragendes gekommen, der f├╝hre sich bitte mal diese CD zu Gem├╝te und schweige dann auf ewig in Anbetracht dieser Gr├Â├če und M├Ąchtigkeit. DAS ist deutscher Black Metal.

Herjulf am 25.04.2005




Spielzeit

43:06 min


Vergleichbarer Ohrenschmaus



.:: zurŘck :: nach oben ::.

© 1996-2019 Vönger
erstellt durch dunkelland - metalArt
Unser RSS-Feed Get Firefox