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Mayhemic Truth # In Memoriam

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Fast zeitgleich mit dem letzten Interview im Tales Of The Macabre-Zine veröffentlichte Costa über sein Label Iron Pegasus das 'Vermächtnis' Mayhemic Truths in Form einer offiziellen CD, um, wie er im Booklett schreibt, die 'kommenden Generationen daran zu erinnern, wie mächtige Musik mit Klasse und Spirit gespielt wird'. Diesen Zweck erfüllt 'In Memoriam' allerdings nur bedingt, da sie schon nach relativ kurzer Zeit restlos vergriffen war. Ich habe über drei Ecken zum Glück noch ein Exemplar erhascht, und weiß zu berichten, dass Herr Stoios mit seinen Worten nicht zu überschwenglich umgegangen ist.
Mayhemic Truth bzw. die Nachfolgerband Morrigan waren und sind wohl unzweifelhaft zum Besten zu rechnen, was je aus Deutschland in Sachen Black Metal gekommen ist. Egal ob schnelle Brecher ('Fire And Ice') oder epische Hymnen mit klarem Gesang ('Conspiracy Of The Golden Angels'), Beliar und Balor verstehen es, trotz Einfluss des ewigen Vorbilds Bathory, eigenständige, großartige Musik zu machen, die ihresgleichen sucht. 'In Memoriam' setzt sich aus zwei verschiedenen Aufnahmen zusammen, die sich klanglich und stilmäßig leicht unterscheiden, obwohl sie kurz nacheinander und im selben Studio eingespielt wurden. Dabei gefällt mir der zweite Teil, eine EP namens 'Cythraw' aus dem Jahre 1995, nochmals wesentlich besser als das '96er Demo, das den ersten Teil des Albums stellt. Diese drei Songs haben wahrscheinlich den geilsten Gitarrensound, den man sich überhaupt nur vorstellen kann. Keine Worte sind würdig, diese Monumente auch nur annähernd zu umschreiben! 'Bluot Era Hathu' mit seinem hymnischen Chorus, das garstige 'Hymn Of The Crow', und der Überhammer der Platte, 'Cythraw', der wohl eines treibendsten, mitreißendsten Riffs aller Zeiten besitzt. Einfach nur noch Wahnsinn.
Die Songs hören sich wirklich an, wie aus Urzeiten, wie aus dem Cythraw emporgestiegen, hören sich niemals tot und haben keine lästigen Vergleiche mit Bathory mehr nötig. Wer genervt ist angesichts der Scheiße, die heutzutage in Deutschland in Sachen Black Metal fabriziert wird, wer großmäulig behauptet, aus unseren Landen wäre noch nie etwas Herausragendes gekommen, der führe sich bitte mal diese CD zu Gemüte und schweige dann auf ewig in Anbetracht dieser Größe und Mächtigkeit. DAS ist deutscher Black Metal.

Herjulf am 25.04.2005




Spielzeit

43:06 min


Vergleichbarer Ohrenschmaus



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