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Maniac Butcher # Krvestreb

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Hmm, Maniac Butcher... was ist das für eine Band, die dort in Tschechien ein Album nach dem anderen veröffentlicht und hier zu Lande kaum Beachtung geschenkt wird? Allein schon diese Tatsache ist für mich Grund genug, mich mal eingehender mit der tschechischen Black Metal Szene zu beschäftigen. Die Musikerszene besteht nur aus ca. 15 Mann, die allerdings in mehreren Bands gleichzeitig spielen, teilweise sogar im selben Line-Up unter einem anderen Namen und einem nur leicht abgewandeltem Stil. Zum Beispiel agieren die anno 1999 letzten verbleiben Mitglieder von Mania Butcher, Barbarüd Hrom und Vlad Blasphemer auch unter dem Bandnamen Nhaavah, dessen Stil noch um einiges schneller und härter als der von Maniac Butcher ist, oder sie sind auch im Line Up der Band Dark Storm, die einen ähnlichen Stil wie Maniac Butcher ihr Eigen nennt, so wie allgemein die meisten tschechischen Bands auch. Der dritte Mann im 'Krvestreb' Line-Up, Lord Unclean, spielt u.a. auch in der Band Unclean. Man könnte die Szene also im Prinzip mit der polnischen vergleichen, da haben Rob Darken und Capricornus ja auch das Zepter in der Hand, bloß, dass sich die tschechische meines Erachtens aus dem ganzen Nazi-Quatsch raushält und sie sich somit für mich sehr interessant und attraktiv macht. Das in Tschechien dominierende Black Metal Label Pussy God Records (cooler Name) befindet sich auch in der Hand der beiden oben genannten Musiker.
Zum Album selbst: Dargeboten wird superber Black Metal im Stile von Darkthrones 'Transilvanian Hunger', allerdings noch etwas schneller und aggressiver. Das ist Black Metal, so wie er sein sollte. Staubsaugerartige, aber dennoch brachiale Gitarren, gepaart mit aggressiven Gesang, keine lieblichen Melodien, keine waberne Keyboards, einfach nur roher und angenehm heftiger Schwarzmetall. Immer wieder werden gnadenlose Knüppelattacken von langsameren Parts unterbrochen, und ehe man sich verhört, geben die selbsternannten 'Kings of Czech Black Metal' wieder Vollgas und zeigen, wo der Speed Hammer hängt.
'Krvestreb' ist für mich eine willkommene Abwechslung vom zur Zeit aus Skandinavien und auch aus Deutschland kommenden minderwertigen Einheitsbrei. Sicher sind sie durch skandinavische Bands wie Darkthrone oder auch alte Burzum beinflusst, aber sie ziehen ihre Linie knallhart durch und bleiben ihrem Stil treu, wodurch sie bei mir große Plus-Punkte sammeln konnten. Also, wem besagte Beschriebung des Stiles Maniac Butchers zusagt, sollte sich mal in der Tschechischen Szene umschauen und bei den Vönger-Links vorbeigucken.

Turov am 25.04.2005




Spielzeit

35:00 min


Erscheinungsjahr

1997


Label

Pussy God Records


Vergleichbarer Ohrenschmaus



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