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Månegarm # Nordstjärnans tidsalder

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Hoppla, die Schweden werden experimentierfreudig! In 40 Minuten versuchen Hemgren und Co. mit 11 Songs eine völlig neue Komposition von Death Metal und Folkmusic auf Ihrem ersten Album zu schaffen. Doch bis auf das Logo scheint es auf den ersten Blick nichts außergewöhnliches an diesem Scheibe zu geben.
Stichwort Logo: Über Geschmack läßt sich ja bekanntlich streiten und über die 'künstlerische' Gestaltung des Namens Månegarm auch, aber der Schriftzug, so exotisch er auch aussieht oder klingen mag, ist wohl eher ein Resultat des krampfhaften Versuches aus dem Bandnamen ein furchterregendes Logo zu kreieren, welches dann auch noch eine Tendenz zur Symmetrie aufweisen soll. Das Ergebniss ist am linken, oberen Rand des Albumcovers zu sehen - eine fürchterliche Krakelei über der zu allem Unglück auch noch ein Wolfskopf trohnt. Daß Wölfe auf Bands dieses Genres eine fast magische Anziehungskraft ausüben ist weithin bekannt. Doch neben diesem Klischee werden auch noch andere bedient. Natürlich darf das obligatorische Friedhofsbild und der dunkle Winterwald nicht fehlen. Feststeht jedenfalls, daß Artwork und Musik wenig zusammenpassen.
Bleiben wir gleich bei der Musik. Die Songs präsentieren sich als eine Mischung aus normalen Death Metal, mit schnellen, melodischen Klangfiguren und und atmosphärischen Parts - von denen man sich mehr wünscht, und schleppenden Parts mit eigenwilligen, irisch-folkloristischen Einflüssen. Leider sind in den meisten Fällen die verwendeten volkstümlichen Klänge unpassend eingebunden worden, sodaß ein unbestimmtes Wirrwar von Instrumenten und Gesang ensteht. Die sonst eher schnellen, filligranen Gitarrenriffs und die harte Drumbegleitung werden oft durch leichten, feenartigen bis markzerfressenden Frauengesang, soweit man noch von Gesang reden kann, unterbrochen, abgesehen vom obligatorischen kreischen Gravsiös und Hemgrens.
Von einem kompositorischen Aufbau eines Albums scheinen die Schweden auch noch nichts gehört zu haben, denn instrumentale Parts und Songs sind wild durcheinandergemixt. Den Höhepunkt bildet ein völlig unpassendens Folklorestück mit dem Namen 'Ymer', das volksliedartig mit einem kindlichen Tralala dargeboten wird.
Trotz der vielen irischen Einflüsse sind Månegarm Ihrer Sprache treugeblieben, was in Bezug auf die Texte 'leichte' Verständnissschwierigkeiten nach sich zieht.

Fazit: Netter Versuch, doch an die Perfektion, wie sie Amorphis erreichten, kommen die Schweden noch lange nicht!

Christ am 25.04.2005




Spielzeit

40:00 min


Erscheinungsjahr

1998


Label



Vergleichbarer Ohrenschmaus



Konzerte/Festivals mit Månegarm



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