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Leviathan # Far Beyond The Light

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Die riesige Werbeanzeige machte mich glauben, Leviathan wären mit ähnlicher Genialität gesegnet wie ihre Labelkollegen Craft oder Shining; doch dem ist leider nicht so. 'Far Beyond The Light', das Debüt der Schweden, kann außer einem exzellenten Sound nicht wirklich viel vorweisen, nichts neues zumal. Statt des proklamierten 'Cold Melancholic Black Metal in the early Dødheimsgard / Emperor Tradition' herrscht relativ schmuckloses Einheitsgeböller vor, das man in der oder ähnlicher Form schon dutzendweise im Schrank stehen hat. Kalt und schneidig geht es sicherlich zu; die Band ist aber leider nicht im Stande, etwas außer dem üblichen 'Drei-disharmonische-Akkorde-pro-Song'-Schema abzuspulen. Der Gesang ist auf ein leises Krächzen reduziert und kaum zu hören, nimmt deshalb auch einen relativ geringen Stellenwert ein. So erhalten die Songs auch dadurch keine individuelle Note; musikalisch sind sie ohnehin kaum voneinander zu unterscheiden. Einige melodischere Parts zeigen interessante Ansätze auf, werden aber meist zu lange ausgewälzt und dadurch zu monoton, wie z.B. in 'A Timeless Darkness' oder dem als Outro fungierenden 'The End'. Die Stimmung ist ähnlich negativ wie bei Forgotten Tomb oder Abyssic Hate, das ganze findet aber auf einem höheren Geschwindigkeitslevel statt. Für den stilistischen Vergleich würde ich aber eher dazu tendieren, schwedische (anstatt norwegische) Bands heranzuziehen. Als Beispiel seien Dark Funeral oder neuere Setherial genannt. Einen deutlichen Mayhem-Einschlag haben Leviathan zwar, von den obengenannten Emperor habe ich aber überhaupt nichts gemerkt, wohl auch, weil keine Keyboards zum Einsatz kommen.
Im Großen und Ganzen ist 'Far Beyond The Light' kein schlechtes Album, nur viel zu unkreativ und ereignislos, um in einem Atemzug mit den führenden Genrevertretern genannt werden zu dürfen.

Herjulf am 25.04.2005




Spielzeit

37:29 min


Vergleichbarer Ohrenschmaus



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