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Klabautamann # Our Journey through the Woods

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Das dritte Werk der Klabautas Tim und Florian kommt nach den beiden Demos in einem besseren, professionellen Design. Das Booklet und die CD sind aus dem Presswerk und das Layout ist auch ansprechend. Nach einem schwarz-weiß Cover und einem in rot und orange gehaltenem Booklet beim Zweitling, sind nun Zeichnungen von John Bauer verwendet worden. Mich erinnern die zwei Trolle, besser gesagt der linke, eher an ein Schnabeltier aus der Feder von Janosch, dem Erfinder der Tigerente etc.
Na egal. Gestartet wird die CD mit einem Stück, bei dem ein Akteur fast drei Minuten durch den Wald läuft. Untermalt ist das Ganze von seichter Gitarrenmusik. Ein Verweis auf Ulvers 'Graablick blev hun vaer' ist hier sicher nicht fehl am Platze. Der Übergang zum zweiten Stück 'Der Nöck' geschieht recht abrupt und wird mit Schlagzeug-, Gitarren- und Stimmorgien vollzogen. Danach folgt eigentlich in üblicher Klabautamannmanier eine Mischung aus Computerdrumming, abgehackten Gitarren und sonorer Stimme. Besonders gefällt mir das Gitarrenmotiv aus dem folgenden 'Trolldance'. Zwar ist es, für mich als Nichtmusiker, recht simpel gestrickt, jedoch übt es einen gewissen Reiz aus und hat durchaus Wiedererkennungswert. 'Rabenmorgen', der vierte Song auf der CD, beginnt langsam, ja fast träumerisch, wird dann jedoch wieder von den Gitarren eingenommen. Der Text ist auf deutsch verfasst und einigermaßen verständlich, jedoch fehlen sämtliche Niederschriften im Booklet, so dass man wie so oft nur die Hälfte versteht. Der Titel zählt mit zu den ruhigsten und längsten des Albums und wartet auch mit einem Zwischenspiel der Gitarre auf. Bei siebeneinhalb Minuten kann man sich das auch leisten. Diese Ruhe wird mit in den folgenden Titel 'Seaghost' übernommen, der jedoch nach 40 Sekunden wieder an Tempo gewinnt. Lied Nummer sechs ist ein rein instrumentales Stück, welches nur von Gitarren vorgetragen wird. Ob so ein 'Elfentanz' klingt, kann ich allerdings nicht beurteilen, ich habe noch keine Tanzen sehen. Ich assoziiere damit eher spanische Gitarrenfolklore. Nach 'Tower of Sorcery' folgt 'This Place', in dessen Verlauf einige gute Zwischenstücke zu finden sind. Die beiden letzten Stücke sollen unerwähnt bleiben, sind sie doch der Band Standardkost.
Alles in allem ein gelungenes drittes Album und Gratulation an die Band für ihre Weiterentwicklung. Wenn mir jemand zehn neue CDs vorlegen würde und darunter befände sich das vierte Album, ich denke ich würde es erkennen. Und wenn eine Band so hervorsticht aus der Masse, ist das schon ein positiver Punkt.

Wehrmut am 25.04.2005




Spielzeit

51:32 min


Erscheinungsjahr

2003


Internetseite



Label

Eigenproduktion


Vergleichbarer Ohrenschmaus



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