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Keep Of Kalessin # Through Times Of War

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Die Norweger Keep Of Kalessin gibt es angeblich schon seit 1992. Was man allerdings in den ersten sechs Jahren der Bandgeschichte so getrieben hat und warum 'Through Times Of War', das Debüt, erst 1998 herauskam, ist mir nicht bekannt. Geboten wird hier jedenfalls (meist) recht flotter Black Metal ohne Keyboards, der stilistisch und vom Sound her sehr stark an ältere Satyricon (zu 'Shadowthrone'-Zeiten) angelehnt ist.
Die Riffs und Arrangements sind jedoch nicht sonderlich spektakulär oder herausragend, man beschränkt sich zumeist auf das altbekannte Erfolgsrezept 'böser Gesang + klirrende Gitarren + böllerndes Schlagzeug = Black Metal'. Allerdings will die Rechnung nicht immer ganz aufgehen. Um dem Leser gleich die Illusion zu nehmen: ein 'Mother North' oder 'In the Mist by the Hills' wird man hier auf keinen Fall finden. Dazu sind die Songs von 'Through Times Of War' viel zu unspektakulär, ja einfach zu eintönig: Abwechslung wird erst gegen Ende des Albums hereingebracht, indem man ab und an ziemlich obskur klingende, verzerrte Akustik-Parts einfügt und mit dem Tempo ein bisschen sparsamer umgeht. Gerade diese Akustik-Momente klingen interessant, schade, dass man das nicht noch weiter ausgebaut hat. Hier offenbaren sich nämlich erst die wirklichen Stärken und das eigentliche Potential von Keep Of Kalessin. Offensichtlich unterschätzt sich die Band da selbst.
Auch das irgendeinem Fantasy-Schinken entlehnte (Text?)Konzept finde ich recht interessant (daraus entstammt wohl auch der Name der Band); leider sind aber keine Texte abgedruckt, was ebenfalls nicht gerade ein Zeugnis großen Selbstvertrauens darstellt (am Geld wird es kaum gelegen haben, die CD kam über Avantgarde Rec. raus...). Aber was soll's.
Wessen Plattenschrank immer noch nicht von halbgar ausgearbeiteten Alben und nur potenziell guten Mitttelklasse-Bands überquillt, der kann sich 'Through Times Of War', oder auch den Nachfolger 'Agnen - A Journey Through The Dark' ja holen. Allerdings weiß ich nicht, ob und wo man die Scheiben noch bekommt.

Herjulf am 25.04.2005




Spielzeit

47:39 min


Erscheinungsjahr

1998


Label



Vergleichbarer Ohrenschmaus



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