Argh! Argh! Aaaarghhh! Suchen | Kontakt | Impressum
Kopfbild
Startseite | I | Inquisition | Into the Infernal Regions of the Ancient Cult

.:: True :: UnTrue ::.

» Schnellauswahl «
A B C D
E F G H
I J K L
M N O P
Q R S T
U V W X
Y Z Andere
Splits Sampler

Berichterstattung
  · Konzertberichte
  · Konzertfilme
  · Gespräche
  · Hören & Sehen
  · Streitfälle

Vönger
  · Kommerz   · Personal
  · Marschmusik
  · Selbstdarstellung
  · Familienalbum
  · Karriere

» Schnellsuche «

Inquisition # Into the Infernal Regions of the Ancient Cult

Kein Bild gefunden

Vielen dürfte diese Band durch ihren genialen Auftritt im Rahmen der North American Black Metal Invasion Tour (Winter 2001) ein Begriff sein. Unter enormen Aufwand kam ich jetzt endlich an das erste volle Album der Exil-Kolumbianer ran. Das Album ist bereits von 1998 und ich finde es äußerst schade, erst jetzt auf diese Band aufmerksam geworden zu sein. Wenn brutaler Gitarrensound einen Namen hat, dann heißt er sicher Inquisition. Selten habe ich solch wahnsinnig brachiale Sechssaiter erlebt, die auch durch ihre spielerische Varianz zu gefallen wissen. Von krachig-laut ('Unholy Magic Attack') über aggressiv treibend ('The Initiation') bis zu schleppend-brutal ('Those of the Night'). Brutalität pur, auch ohne Geknüppel - meist hält sich das Album in mittelschnellen bis langsamen Regionen auf. Dagons knurriger Gesang tut dazu sein übriges, er stellt einen gewissen Abbath locker in den Schatten. Aber dadurch sind seine triefend satanischen Texte sehr wirkungsvoll. Vielleicht ist der Gesang ein wenig gewöhnungsbedürftig, mir hat er jedoch schon in Bitterfeld sehr gut gefallen. Durch diese unheilige Mischung ist 'Into the Infernal Regions of the Ancient Cult' ein äußerst dunkles und sehr intensives Werk. Zehn abwechslungsreiche Titel enthält dieser Vernichtungsfeldzug.
Bis auf einen Akustikgitarrenanfall bei 'The initiation' enthält das Werk keinerlei Schnörkel oder sonstige Spielereien. Ab und zu verspielt sich der Drummer mal ('Empire of Luciferian Race'). Die am Anfang der Titel gelegentlich benutzten Samples erinnern etwas an Mortician, find ich aber OK so.
Zum Ende hin werden die Titel ein wenig 'progressiver', wenn ich den Ausdruck mal benutzen darf. Sprich, dieser straffen überfallartigen ersten Hälfte des Album folgt eine etwas verspieltere, aber nicht minder brachiale. Die Stimmung wirkt dann etwas nachdenklich. Sicher ist bei diesem Album auch das 'wie' entscheidend - nämlich, wie man es hört. Damit die Gitarren richtig zur Geltung kommen, empfehle ich eine etwas gehobenere Lautstärke.
Inzwischen ist auch das zweite Album von Inquisition bei Warhammer erschienen, mal schauen, wie das in Deutschland zu bekommen sein wird.

Turov am 09.04.2005




Spielzeit

66:06 min


Erscheinungsjahr

1998


Vergleichbarer Ohrenschmaus



Konzerte/Festivals mit Inquisition



.:: zurück :: nach oben ::.

© 1996-2019 Vönger
erstellt durch dunkelland - metalArt
Unser RSS-Feed Get Firefox