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Grond # Winterkrieger

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Es gibt zwei Arten von Ein-Mann-Bands: gute und schlechte. Na ja, was auch sonst, aber nirgendwo ist diese Kluft so ausgepr├Ągt, wie bei diesen Ein-Mann-Bands. Wirklich gute gibt es wenige. Es geh├Âren zum Beispiel Diabolical Masquerade oder Gernoth dazu. Zu den schlechten geh├Âren z.B. die 'r├╝hmlichen' Isegrim und auch dieser Abfall. Dargeboten wird m├Âchte-gern 'true' Black Metal, wie er billiger produziert kaum sein k├Ânnte. Irgendein Heini, der sich Infinitus nennt, der mal eben einige einfache Riffs drauf hat und kreischt wie ein Zwerg, den man gerade tot tritt, nimmt mit Hilfe seines Japanischen Drummers (gemeint ist der Drumcomputer, der auch noch ├╝belst mies, billig und aufdringlich wirkt) eine CD mit dem beknackten Namen 'Winterkrieger' auf, um anscheinend mal eben mit dem (inzwischen wieder abfallenden) Black Metal Booms ne schnelle Mark machen will. Das ist ein harter Vorwurf, aber anders kann ich mir diese CD nicht erkl├Ąren. Nichts als lange Weile verbreiten die 8 Songs+Intro mit typisch klische├ęhaften Titeln wie 'On the path of the ancient' oder 'Carried by Deathwinds', welches ├╝brigens das Intro ist und durch blo├čen Krach zu einem der schlechtesten geh├Ârt, die ich jemals vernahm.
Eins mu├č man Infinitus zugestehen: sein Niveau erstreckt sich deutlich ├╝ber dem von Isegrim, was ja auch nicht besonders schwer ist. Grond sind um einiges abwechslungsreicher, variabler und das Riffing ist, wenn man den Ausdruck benutzen darf, wesentlich 'komplexer'.
Etwas zusagen tut mir Titel 3, 'Battlemagic', dessen Gitarrenlinie mir etwas gef├Ąllt. V├Âllig aus der Reihe tanzt dann noch 'Through the mist of fire', bei dem die Gitarre viel h├Âher gestimmt ist als bei den anderen Machwerken, so dass sie nur ein monotones Rauschen bildet, die der unge├╝bte H├Ârer niemals als Gitarre identifizieren w├╝rde.
So, 'Winterkrieger' ich hab nun keine Lust mehr, mach dich hinweg aus meinem CD-Player!

Turov am 08.04.2005




Spielzeit

37:40 min


Vergleichbarer Ohrenschmaus



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