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Godless North # Dark Rites of the mystic Order

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Woher der plötzliche Erfolg dieser kanadischen Band rührt, ist mir immer noch etwas schleierhaft. Wahrscheinlich spielen da eher die abgefeierte(?) North American Black Metal Invasion-Tour '01 mit Inquisition und Krieg sowie der Labelname (Breath Of Night) mit hinein, denn ihr Debütalbum ist ja wirklich nur dröges, langatmiges, monotones Geklapper von vorne bis hinten.
'Dark Rites Of The Mystic Order', das '98er Demo, bietet da zwar außer einigen ganz wenigen Midtempo-parts auch nicht viel Abwechslung, hat immerhin aber einen volleren und viel brutaleren Sound sowie auf jeden Fall extremeren Gesang. Die vier Stücke 'Northern Hordes', 'Wolfskin', 'Everlasting Winter Winds' und 'Warmoon' sind beim blinden Hören absolut nicht von einander zu unterscheiden, alle rasend schnell, fast maschinell und ohne emotionale Regung durchgeknüppelt; sie haben aber im Gegensatz zum Album darüber hinaus aber auch noch absolut Null Atmosphäre und Stimmung, klingen nicht mal hasserfüllt oder wild, sondern spätestens nach dem dritten Hören einfach nur noch langweilig. Das ganze hört sich ungefähr an, wie wenn Black Witchery die alten Judas Iscariot-Alben in ihrem Stil und mit ihrem Sound durchkloppen würden, um eine grobe Orientierung zu geben.
Wo der Sinn und die Existenzberechtigung dieser Kraftmeierei sein soll? Fragt mich nicht. Ich sage dazu nur noch eins: Leute, wenn ihr wirklich gutes, undergroundiges Übersee-Black-Metal-Geknüppel hören wollt, dann hört euch lieber Sachen an wie Burning Winds, Gnostic oder Behamiron, oder mit Abstrichen auch noch Zeug wie Lust oder Open Grave, alles eigenständige, total großartige Mucke, die auch ohne das Gehätschel und Gehype von Onkel Akhenaten auskommt. Das hier ist nämlich einfach stupide und wertlos, wirklich wahr. Braucht kein Mensch.

Herjulf am 08.04.2005




Erscheinungsjahr

1998


Vergleichbarer Ohrenschmaus



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