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Eternal Majesty # From War To Darkness

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Nach geschlagenen sieben Jahren des Herumtingelns, Splits mit Judas Iscariot, Temple Of Baal, Antaeus sowie unsinnigem ständigem Wiederkäuen eines Sammelsuriums von nur ca. zwölf bis fünfzehn Liedern brachten es die Franzosen Anno Domini 2002/03 endlich zuwege, ein vollständiges eigenes Album zu veröffentlichen, und was ist darauf enthalten? Ja, richtig, ein Blick auf die Trackliste bestätigt meine Vermutung: Man hat hier wiederum fast nur Altbekanntes neu verwurstet ('Soyons les Pierres du Temple Noir', 'Le Christ Roi', 'Pandemonium' usw.). Da die Band hierzulande ja aber (noch) nicht den Bekanntheitsgrad von z.B. Mütiilation etc. innehat, dürfte sich nur ein kleiner Hörerkreis über die erneute 'Wiederkäu-Aktion' ärgern. Für alle anderen sei gesagt: Eternal Majesty spielen (mittlerweile?!) einen eher modern klingenden Stil, dass heißt, die Musik besteht jetzt fast ausschließlich aus Hyperblast-Gedresche, am ehesten wohl vergleichbar mit den neueren Sachen von Antaeus.
Besonders 'französisch' (sprich à la Torgeist, Osculum Infame...) klingt die Band nach meiner Einschätzung nicht (mehr), höchstens der - leider mancherorts etwas schwammige - Gitarrensound erinnert noch ein bisschen an ihre Landesgenossen. Eternal Majesty haben auch nicht diesen krankhaften, perversen Charakter in ihrer Musik, wie man ihn bei vielen französischen Horden, z.B. auch bei neueren wie Bael oder Osirion findet. Und 'originell' ist gleichwohl auch nicht gerade das Attribut, das einem beim Hören sofort durch die Hirnwindungen schießen würde. Zwar kann die Gitarre schon einige interessante Riffs einbringen, meistens geht das aber im restlichen, brutalen Massaker unter. Somit erwartete ich nach dem Hören der ersten zwei Songs für den weiteren Verlauf des Albums zwar ordentlich böllerndes Highspeed-Geschnetzel, aber eigentlich wenig Spannendes oder Neuartiges; meine Vorhersehung wurde auch weitestgehend bestätigt.
Eine erwähnenswerte Ausnahme stellt nur vierte Song 'On My Throne' dar. Hier wird man nach einem kurzen Akkustik-Intro sofort von einer ungewohnt eingängigen Melodie überrascht, die mich seltsamerweise immer wieder an irgend ein Lied von Deströyer 666 erinnert, ich weiß aber nicht mehr genau, welches. Der Gitarrensound klingt aber auf jeden Fall wesentlich roher und besser als bei den anderen Stücken von 'From War to Darkness'. Sowohl die Blasts als auch das Midtempo sind gleich mitreißend; und irgendwie verbreitet der Song eine sehr kriegerische und wilde Atmosphäre, schwer zu beschreiben. Mit Sicherheit ist das Stück eines der gelungensten, das ich seit langem aus dem Land der Schneckenfresser gehört habe.
Die nachfolgenden Lieder sind dann zwar keineswegs schlecht, aber auf Dauer wieder eher ermüdend, weil fast ohne markante Riffs eben nur durchgeknüppelt. Und auch das ruhige Outro will auch nicht recht zum Rest passen. Als ein geringfügiges Manko empfinde ich noch die ziemlich primitiven Texte, sowie die verkorkste Booklettgestaltung. Das Cover ist aber geil.

Auf der CD ist außerdem noch ein Live-Video enthalten. (mpg.-Format, am Computer abspielbar).

Herjulf am 07.04.2005




Spielzeit

39:25 min


Vergleichbarer Ohrenschmaus



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