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Enslaved / Satyricon # The Forest Is My Throne / Yggdrasill | Review / Rezension | Vönger Musikmagazin
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Enslaved / Satyricon # The Forest Is My Throne / Yggdrasill

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Im Rahmen des '96er 'Nemesis Divina'-Veröffentlichungsschwalls wurde unter anderem auch das zweite Satyricon-Demo, 'The Forest Is My Throne', als Re-Release zusammen mit Enslaveds '92er 'Yggdrasill'-Tape erneut auf den Markt geworfen. Dabei wiederfährt dem Enslaved-Teil im Gegensatz zum Beitrag von Satyricon eher stiefmütterliche Behandlung. Weder irgendwelche Zusatzinformationen noch die Texte wurden abgedruckt. Und auch das schummrig-blaue Spontanfoto von Grutle (mit Bierflasche und Burzum-Shirt), Trym und dem dicken Ivar vor abendlicher Schornsteinsilhouette des Bergener Industriegebiets macht als Cover nicht wirklich was her.
Nun, zurecht stiefmütterlich behandelt, würde ich fast sagen; denn auch rein musikalisch ist der Enslaved-Teil für meine Begriffe nicht sonderlich bemerkenswert. Die fünf Titel sind zum größten Teil ziemlich langweiliges, unmotiviertes Riffgeschrubbe ohne jegliche Atmosphäre; zudem klingen die Keyboards einfach bloß billig. Die hier vertretenen Stücke zeigen insgesamt nur selten das Potential auf, das Enslaved spätestens mit 'Frost' offenbart haben. Der beste Song von 'Yggdrasill' dürfte noch 'Niunda Heim' sein; seltsamerweise ist er aber später nie mehr irgendwo aufgetaucht, weder auf 'Hordanes Land' noch auf 'Vikingligr Veldi'.
Satyricons Part gefällt mir dagegen viel besser. Mit einem etwas besseren Sound hätten sich die beiden alten Stücke 'Black Winds' und 'The Forest Is My Throne' sicherlich auch auf 'Dark Medieval Times' gut gemacht. 'Min Hyllest Til Vinterland', ebenfalls hier vertreten, hat es ja sogar auf das Debüt der Norweger geschafft. Auf 'The Forest...' bekommt man allerdings eine reine Akkustikgitarren-Version, sprich ohne die nervige Flöte von 'Dark Medieval Times', zu hören. Und 'The Night of the Triumphator', der letzte Track aus dem Satyricon-Reigen, war gar nicht auf dem ursprünglichen Demo enthalten, sondern wurde erst 1995 aufgenommen und hier noch als Bonusstück mit draufgepackt. Er tendiert eher in Richtung Black/Thrash mit ziemlich bösartigem Gesang. Aus welchem üblen Schmuddelfilmchen man allerdings das Weibergestöhne zu Beginn gesampelt hat, will ich gar nicht wissen... Immerhin überrascht das Stück aber und zeigt mal einne ganz andere Seite Satyricons. Sicherlich hörenswert.
Abschließend muss ich es noch mal betonen: Mir persönlich wäre es wesentlich lieber gewesen, wenn man statt dem Enslaved-Zeug eben doch 'All Evil', das erste Demo, mit draufgepackt hätte. Auch wenn es sicherlich nicht ganz 'repräsentativ' für Satyricon ist, wie Herr Wongraven im Booklett meint (es wurde in anderer Besetzung eingespielt); - jedenfalls hätte ich mir dann immerhin das Geld für dieses beschissene 'All Evil Baroeg'-Bootleg sparen können. Wie auch immer, 'The Forest is my Throne' ist und bleibt trotzdem auf jeden Fall 'ne Pflichtveranstaltung.

Herjulf am 07.04.2005




Spielzeit

64:58 min


Erscheinungsjahr

1996


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Vergleichbarer Ohrenschmaus



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