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Enslaved # Frost

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Der Titel von Enslaveds zweitem Werk umschreibt bereits sehr treffend, was der Hörer hier zu erwarten hat: In Form von donnernden Blastbeats und schneidend kaltem Sound weht ihm nämlich 'Loke', der erste Song, wie ein Eissturm entgegen. Das Riffing ist, verglichen mit 'Vikingligr Veldi', viel bösartiger und chaotischer geworden, bleibt aber trotzdem zu jeder Zeit nachvollziehbar; und die sich nur langsam verlagernde, verschrobene Melodik erinnert stark an Immortals 'Pure Holocaust'. Besonders geil gemacht ist der Anfang, die Stelle, an der die Gitarren kurz aussetzten, bevor dann das Gewitter richtig losgeht - 'Loke' findet sich ja bekanntermaßen auch auf dem 'Nordic Metal'-Sampler wieder und ist mit Sicherheit einer der besten (und extremsten) Enslaved-Songs überhaupt.
Weitere Höhepunkte muss man nicht mit der Lupe suchen: aus der Masse ragen besonders 'Jotunblod' und das abschließende, gespenstische 'Isöders Droning' heraus. Doch auch die restlichen sind definitiv über Durchschnitt, nicht zuletzt weil viel abwechslungsreicher komponiert wurde, als auf 'Vikingligr Veldi'. Dort gab es schon mal den ein oder anderen langatmigen Part, 'Frost' dagegen wirkt als ganzes geschlossen, sinnig und stets sehr, sehr aggressiv und brutal.
Kontrastierend findet sich dann mit 'Yggdrasill' trotzdem noch ein eher gemäßigtes Lied wieder, das auch diejenige Fraktion zufriedenstellen dürfte, die eher den epischen Elementen in Enslaveds Musik zugetan ist. Zunächst gesprochene Verse Grutles verwandeln sich hier mit dem Durchbrechen der Gitarren in einen Wikingerchor und tragen eine einfache, aber sehr einprägsame Melodie vor. Das ganze wird von Trommelschlägen und Maultrommel untermalt. So wird 'Frost' letztendlich zur nahezu perfekten Melange aus Härte, Melancholie und Epik, und damit zum mit Abstand besten Album der Norweger.

Herjulf am 07.04.2005




Spielzeit

50:17 min


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