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Countess # The Book Of The Heretic

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Passend zum Albumtitel hat sich Orlok hier mal literarisch betätigt und selbst ein 'Buch' geschrieben. Über acht (!) Booklettseiten hinweg erzählt er die Geschichte eines untoten Kriegers, der nach dreihundert Jahren der Verdammnis zurückkehrt und alle Bewohner seines Heimatdorfes niedermetzelt. Eine Art 'Highlander'-meets-'Warlock'-Verschnitt also.
Die Songs auf 'The Book Of The Heretic' vertonen diese Story nun Stück für Stück. Viel Wert wurde dabei natürlich auf die Darbietung der Texte gelegt - bei einigen Tracks steht die Erzählstimme im Vordergrund und die Instrumentierung bleibt spärlich. Auch anderweitig wirken Countess hier ungewöhnlich ruhig und sogar experimentierfreudig. Die Synthesizer kommen nicht mehr nur während der Intros zum Einsatz, sondern spielen häufig in den Songs selbst eine tragende Rolle. Manchmal geht das aber auch ordentlich in die Hose: die Flöten und Posaunen in 'A Warlord's Swansong' und 'Medieval Shadows' klingen einfach lächerlich. Das ist einfach nicht das, was ich von einer Band erwarte, die sich 'orthodox' nennt. 'The Heretic's Torch' zum Beispiel hätte ich nie im Leben mit Countess asoziiert, ein Stück melodischen Dark/Doom Metals, welches belangloser nicht sein könnte. Auch der Sound ist ein einziges Schlamassel. Bei den ersten drei Songs wummert der Baß so laut, daß man von den Gitarren überhaupt nichts hört. Das Lautstärkeverhältnis bessert sich erst ab 'Give Me Your Soul', wird aber nie wirklich optimal.
Ich frage mich ehrlich, welche Zielgruppe 'The Book Of The Heretic' ansprechen soll. Für Countess-Fans ist das hier Gebotene wahrscheinlich zu seicht und zu kommerziell, Melodic-Black-Metal-Fans werden anderswo besser bedient. Wer soll das Album also gut finden?

Herjulf am 07.04.2005




Spielzeit

69:44 min


Vergleichbarer Ohrenschmaus



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