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Deströyer 666 # Unchain The Wolves

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Auf Anraten mehrerer Kumpels holte ich mir diese Platte, wohl wissend, dass mich (Abyssic Hate und Zemial mal ausgenommen) bisher eigentlich noch keine einzige australische Band so richtig begeistern konnte. 'Alter, hol dir di! Das ist die absolut Beste von Deströyer!'.
Pustekuchen. Ich kenne ihre anderen Werke nicht, aber das, was da auf 'Unchain The Wolves' so vor sich hinröhrt, ist abgedroschener, altbackener Thrash Metal der übelsten Sorte. Mit Black oder Death Metal hat das für mich nichts zu tun. Das Einzige, auf was die Band setzen kann, ist der Kultfaktor ('Black hearted Demons fight the metal fight, raging from hades in Leather and Spikes'). Der Songaufbau ist äußerst durchschaubar, fast alle Stücke verlaufen stur nach dem Strophe-Refrain-Strophe-Schema und ziehen sich grausam in die Länge. Die Riffs sind schlicht und ergreifend langweilig und regen schon nach kürzester Zeit extrem zum Vorspulen an; vielfach wirken sie einfach zu lasch. Und der Gesang reißt auch nichts mehr. Man bekommt beim Hören irgendwie den Eindruck, die Band hält sich die ganze Zeit über krampfhaft zurück, um nicht loszuknüppeln wie blöde. Dafür sprechen auch die absolut unpassenden Einsprengsel von Akustikgitarre (beim Anfang von 'Tyranny'; im weiteren Verlauf ist dieses aber das einzige Stück, das mir überhaupt gefällt) und Keyboard (in 'Onward to Arktoga'). Die Kombination aus diesem nachdenklichen, epischen Element auf der einen, und dem proletenhaften 'Lasst uns saufen, moshen und Satan preisen'-Charakter auf der anderen Seite funktioniert einfach nicht. Das zeigt sich auch in den Texten, die auf mich sehr einfallslos und zusammengewürfelt wirken.
Was bleibt also?
Ein schnödes, schlichtes Album mit einigen halbwegs passablen Momenten, das größtenteils im mittleren Tempobereich herumdümpelt. Es hat fehlt Pepp, es fehlen originelle Ideen, einprägsame Melodien, ja, es hapert eigentlich an allen Ecken und Enden (das hässliche Booklett eingeschlossen). Seien wir ehrlich, 'Unchain The Wolves' kommt ungefähr zehn bis zwölf Jahre zu spät. Und eigentlich nicht mal mehr das, denn Assassin, Deathrow oder Violent Force hätten die Australier auch schon damals mit einem Augenzwinkern locker an die Wand gespielt.
Folglich rate ich dringenst vom Kauf ab.

Herjulf am 07.03.2005




Spielzeit

50:01 min


Erscheinungsjahr

1997


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Label



Vergleichbarer Ohrenschmaus



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