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Darkthrone # Total Death | Review / Rezension | Vönger Musikmagazin
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Darkthrone # Total Death

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Zeigten einige Songs auf 'Panzerfaust' bereits Anklänge an den klassischen Death/Thrash der 80er Jahre, so weitete sich dieser Einfluss auf 'Total Death' nur noch stärker aus. Während man sich mit den drei Titeln 'Blackwinged', 'Ravnajuv' und 'Gather For Attack On The Pearly Gates' nochmals durch typischen 'Transilvanian Hunger'-Sound die Gefolgschaft der alten Fans sichern wollte, schwelgten Fenriz und Nocturno Culto mit den restlichen Material vollkommen in Reminiszenzen an den 'guten alten' Rumpelsound. 'Earth's Last Picture' und 'The Serpent's Harvest' zitieren reichlich Celtic Frost, sogar die typischen Quitscher zwischen den Akkorden hat man von Tom Warrior übernommen. 'Black Victory Of Death' und 'Blasphemer' offenbaren sich dann als astreine Thrasher im Stil von Kreator/Assassin, und auch die restlichen Songs scheuen sich nicht vor Riffs, die man zuvor wahrscheinlich niemals mit Darkthrone in Verbindung gebracht hätte. Dem Ganzen abträglich ist der vermuffelte, stumpfe Klang der Instrumente; nicht so demomäßig wie auf 'Transilvanian Hunger', aber auch nicht wirklich professionell. Er gefällt mit einfach nicht. Was auch auf einige der Lieder zutrifft: einfach nur langweiliges Rauf-und-runter-Gespiele ohne wirkliche Höhepunkte, so frevlerisch das auch klingen mag. 'Total Death' ist für mich eines der schwächsten, wenn nicht das schwächste Darkthrone-Album, lässt man die neueren Sachen mal unter den Tisch fallen.
Als Textschreiber wurden neben Satyr, Ihsahn und Carl Michael (Ved Buens Ende / Aura Noir) auch Garm (Ulver / Arcturus) engagiert, 'Total Death' sollte somit nochmals die 'wichtigsten Leute auf einer Platte vereinen', so Fenriz, 'bevor die Szene untergeht' (also quasi ein 'Poesie-Album'). Dadurch, und durch die später in die Welt gestreuten Gerüchte über eine Auflösung der Band, kommt dem Werk eine historische Bedeutung zu. Eine Bedeutung, die es ohne diese Faktoren wohl niemals erreicht hätte.
Und, um es einmal platt zu formulieren: wäre ja auch kein schöner Abgang gewesen.

Herjulf am 07.03.2005




Spielzeit

35:47 min


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