Argh! Argh! Aaaarghhh! Suchen | Kontakt | Impressum
Kopfbild
Startseite | D | Darkthrone | Soulside Journey

.:: True :: UnTrue ::.

» Schnellauswahl «
A B C D
E F G H
I J K L
M N O P
Q R S T
U V W X
Y Z Andere
Splits Sampler

Berichterstattung
  · Konzertberichte
  · Konzertfilme
  · Gespräche
  · Hören & Sehen
  · Streitfälle

Vönger
  · Kommerz   · Personal
  · Marschmusik
  · Selbstdarstellung
  · Familienalbum
  · Karriere

» Schnellsuche «

Darkthrone # Soulside Journey

Kein Bild gefunden

...und auch auf ihrem ersten Album spielten Darkthrone noch Death Metal! Der Stilbruch erfolgte bekanntermaßen erst nach den Aufnahmen zu 'Goatlord', welches ja der eigentliche Nachfolger zum Debüt werden sollte. Auf 'Soulside Journey' erging man sich in stark schwedisch beeinflusster Todesgrütze, die allerdings nicht annähernd an die späteren Götteralben der Vorbilder, sprich 'Where No Life Dwells' (Unleashed), 'Left Hand Path' (Entombed) oder 'Dark Recollections' (Carnage), herankommt.
Was 'Soulside Journey' fehlt, sind einfach diese waschechten Killerriffs, die sich auf den obengenannten Werken sprichwörtlich die Klinke in die Hand geben. Die Melodielinien sind sehr komplex und ufern oft aus, weshalb man meist irgendwann den Faden verliert. Dadurch, dass die Songs vom Aufbau her teilweise sehr vertrackt und unüberschaubar sind, entsteht außerdem nicht selten eine gewisse Langatmigkeit. Man wartet unzählige Tempowechsel und Breaks ab, bekommt aber schlussendlich doch keinen Höhepunkt geboten. Durch vereinzelten Einsatz von (billigen) Keyboardeffekten hat man versucht, eine mystische oder dunkle Atmosphäre zu erschaffen, was aber auch nicht immer gelingt - somit röhren die meisten der elf Songs mehr oder minder belanglos am Hörer vorbei, ohne wirklich einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Hörenswert sind meiner Meinung nach lediglich das monströse 'Cromlech', 'Neptune Towers', das fiese 'Iconoclasm Sweeps Cappadocia' sowie ein Instrumentalstück namens 'Thulcandra', das hier - im Gegensatz zur belächelnswerten Demo-Aufnahme - unglaublich wuchtig und obskur klingt.
Als Aushilfe für das mit stereotypem, aalglattem Sunlight Studio-Sound ausgestattete 'Soulside Journey' fungierten übrigens zwei (Ex-)Musiker von Entombed, Uffe Cederlund und Nicke Anderson. Schon sehr verzwickt, bedenkt man, welche Hasstiraden Darkthrone bereits wenige Jahre später über den Death Metal und diverse Bands abließen...

Herjulf am 07.03.2005




Spielzeit

41:39 min


Internetseite



Vergleichbarer Ohrenschmaus



Splits mit Darkthrone



.:: zurück :: nach oben ::.

© 1996-2019 Vönger
erstellt durch dunkelland - metalArt
Unser RSS-Feed Get Firefox