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Cradle of Filth # Cruelty and the Beast [Special Edition]

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├ähnlich wie mit der Sargbox zu 'Dusk.... and her Embrace' pr├Ąsentieren uns die Briten ihr letztes Opus 'Cruelty and the Beast' in einer limitierten und besonders oppulenten Aufmachung. Der CD-Tr├Ąger besteht aus einem schwarzen, pappenen Keltenkreuz mit goldfarbener Beschriftung. Neben der CD an sich, findet sich auch noch ein stark erweitertes und zudem rundes Booklet, das mit ziemlich blutigen Fotos der Musiker aufwartet. Jeder einzelne Musiker wird in diesen Bildern zum Mordopfer wahnsinniger Metzelschlitzer. (klingt wie aus der BILD-Zeitung!?). Als Bonus zur Aufmachung enth├Ąlt die CD neben den regul├Ąren 'Cruelty and the Beast'-Titeln und einer eher ├╝berfl├╝sigen ├ťberarbeitung von 'Lustmord and Wargasm' noch vier weitere Bonussongs. Den Anfang macht mit 'Black Metal', im Original von Venom, ein Cradle of Filth -untypisch simples St├╝ck, das aber trotzdem, vor allem durch die neuartige Vokalinterpretation und das Keyboard, seine Reize in sich birgt. Dannach folgt 'Hallowed be Thy Name', eine Cover-Version des gleichnamigen Iron Maiden-Songs, der vom Aufbau schon eher zum Cradle of Filth-Stil passt und ganz passabel abschneidet. Mit 'Sodomy and Lust' von Sodom folgt nach 'Black Metal' ein weiterer simpler und roher Track, der auf seine Weise durchaus originell erscheint. Dani schreit sich f├Ârmlich den Wahnsinn aus dem Leib, nur das wirre Gitarrenspiel kann ihn dabei noch ├╝bertreffen. Unerbittlich, ha├čerf├╝llt, dabei derb-platt und irr-kreischend wird mit der Zeile 'Sodomy and Lust' alle Abneigung gegen Establishment und Werte artikuliert. Das letzte St├╝ck, eine ├ťberarbeitung von 'The Twisted Nails of Faith', hier mit dem Titel 'Twisting Further Nails (The Cruci-Fiction Mix)' ist mit allem, was man von Cradle of Filth gewohnt ist, nicht zu vergleichen: Ein Klanggebilde aus Industrial- und Technoeinfl├╝ssen mit dem elektronisch verzerrten Kreischen von Dani unterlegt, das zuweilen an Prodigy erinnert. Im Booklet gl├Ąnzen die Insulaner ├╝brigens mit dem bedeutungsschwangeren Satz: 'Cradle of Filth play unpopular Black Metal exclusively'...da scheint wohl irgend jemand die ewigen Anfeindungen satt gehabt zu haben. Ich pers├Ânlich finde das eigene Material der Kommerzbarden viel besser. Was wohl auch daran liegt, das ich mit den Originalen der hier angesprochenen Titel nichts anzufangen wei├č.

Deadleft am 02.03.2005




Spielzeit

77:06 min


Erscheinungsjahr

1998


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Label



Vergleichbarer Ohrenschmaus



Konzerte/Festivals mit Cradle of Filth



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