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Bael # Bleeding For Him

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Nach den ersten paar Sekunden des Openers 'L'Offrande' (zu deutsch 'die Opfergabe') klappte bei mir erstmal die Kinnlade 'runter: Daaaas sind Bael? Die Bael, deren Demos zwar keineswegs von schlechten Eltern waren, trotzdem bei mir aber nach ein paar Mal Anhören im Schrank eingestaubt sind? Tatsächlich: Wiederum in rasender Geschwindigkeit, aber diesmal mit einem etwas anderen Gitarrensound und in viel besserem Gesamtklang bekommt man hier plötzlich in übelster Manier ein gnadenloses und rabiates Riff nach dem anderen nur so um die Ohren gehauen, dass es eine wahre Wonne ist. Die Stücke sind um vieles strukturierter und durchdachter als auf den vorhergehenden Veröffentlichungen, und der gute und wuchtige, trotzdem aber immer noch schön kratzige Sound ist gar kein Vergleich mehr zu dem teilweise undurchsichtigen Gehämmere der Demos.
Dadurch wirkt die Musik auf der einen Seite wie gesagt unglaublich rabiat und zerstörerisch, hat durch die teils ziemlich depressiven Melodien ('My Destruction'), und insbesondere auch durch den wiederum absolut gestört anmutenden Heulgesang (der diesmal jedoch nicht ganz so krass 'rüberkommt wie auf 'Deathly Pale') aber einen wesentlich kränkeren und widerwärtigeren Charakter als dies bei vielen anderen Knüppelbands der Fall ist. 'Bleeding For Him' stellt somit eine enorme Steigerung und Reifung gegenüber den vorherigen Veröffentlichungen der Franzosen dar und enthält zweifellos das bis dato beste Material, das unter dem Namen Bael herausgekommen ist.
Das Teil ist gut, keine Frage; um den Hörer bei einem zukünftigen vollständigen Album bei der Stange halten zu können, müsste man aber schon etwas mehr Abwechslung in die Lieder hineinbringen, da ich es mir mitunter sehr schwierig vorstelle, solchen Audioterror über einen längeren Zeitraum anzuhören.

Herjulf am 28.02.2005




Titelliste

01. L'Offrande
02. Raping the Gift from Heaven
03. Le Royaume du sang
04. Ma Destruction


Spielzeit

11:23 min


Erscheinungsjahr

2003


Vergleichbarer Ohrenschmaus



Konzerte/Festivals mit Bael



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