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Azaghal / Misanthropy / Vultyr # Black Metal War

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Azaghal sind wohl neben Horna die zur Zeit 'split-freudigste' Band im Black-Metal-Sektor überhaupt. Das hier ist nämlich immerhin schon die fünfte Split in knapp drei Jahren! Wobei aber zum Glück meistens ein gewisses Niveau gehalten wird. So weiß auch auf dieser CD, welche sich gleich drei Bands teilen, der Azaghal-Teil zu gefallen. Drei Songs werden von denen hier geboten, wobei aber nur der erste, 'Verta Ja Vuohenspermaa', bis auf den etwas befremdlich klingenden Mittelteil eine traditionelle Azaghal-Nummer ist. Er klingt ungefähr wie einer von den ersten vier Songs auf 'Mustamaa' (ist also etwas melodischerer Gangart), nur mit dem brutaleren Sound von 'Helvetiin...' ausgestattet. Der zweite und dritte Song sind dagegen zwei (fast) astreine Heavy/Thrash-Metal-Nummern mit eigenartig verzerrtem Gesang, seltsamen Gitarrensoli usw., eben alles etwas strange und 'anders' als sonst.
Nach Azaghal kommt dann ein Ami mit seinem Soloprojekt namens Misanthropy und gibt wieder rohen Black Metal zum Besten, allerdings mit unverständlichem, irgendwie 'genuschelt' klingendem Krächzgesang, leisen Keyboards, Drumcomputer und einem total nervtötenden Low-Fi-Sound. Das ganze klingt ungefähr wie eine schlecht überspielte Tape-Kopie von Abyssic Hate. Die Riffs sind nicht unbedingt schlecht, aber es sind keinerlei Songstrukturen erkennbar (z.B. unkoordiniertes Rumgegrunze mit Stimmverzerrer, dumme Samples von heulenden Wölfen, einem Gewitter und 'nem Maschinengewehr, unpassend gesetzte Blastbeats etc.) und der Sound macht die Sache auf Dauer einfach unhörbar. Völliger Scheiß ist ja außerdem der dritte Song, der klingt wie eine miese Mysticum-Kopie. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wer sich so was anhören soll. Wer Misanthropy trotz alledem kennen lernen will, sollte sich lieber die 'The Collection'-CD holen, da ist alles drauf, und wartet z.T. auch mit einem etwas besseren Sound auf.
Hier aber kommt zuletzt noch Vultyr, ein Projekt aus dem Azaghal-Umfeld, und die haben mich total überrascht. Sie klingen nämlich wie Azaghal in deren besten Momenten! Kranker, total arrogant klingender Gesang, haufenweise geile Riffs und primitives Midtempo-Schepper-Drumming, über drei Songs verteilt ('Black Legions of Satan', 'I am the Antichrist', 'The Whore'), mit reichlich Achtziger-Jahre-Einflüssen und richtig dreckigem Sound, einfach großartig gemacht. Werde mir wohl mal die Alben von denen holen gehen... dicke Empfehlung für diese Band!
Insgesamt ist diese Split-CD trotz kleinerer Ausfälle also eine ganz interessante Sache - aber nur für die, die sie besitzen! Sie ist nämlich auf 500 Stück limitiert und ausverkauft! Pech gehabt!

Herjulf am 21.02.2005




Titelliste

(Azaghal's side)
01. Verta ja Vuohenspermaa
02. Uudenlainen Melankolia
03. Black Metal War


Spielzeit

46:19 min


Erscheinungsjahr

2001


Label



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