Krieeeeeg!!!!11 Suchen | Kontakt | Impressum
Kopfbild
Startseite | W | Wind of the Black Mountains | Sing thou unholy Servants

.:: True :: UnTrue ::.

» Schnellauswahl «
A B C D
E F G H
I J K L
M N O P
Q R S T
U V W X
Y Z Andere
Splits Sampler

Berichterstattung
  · Konzertberichte
  · Konzertfilme
  · Gespräche
  · Hören & Sehen
  · Streitfälle

Vönger
  · Kommerz   · Personal
  · Marschmusik
  · Selbstdarstellung
  · Familienalbum
  · Karriere

» Schnellsuche «

Wind of the Black Mountains # Sing thou unholy Servants

Cover: Wind of the Black Mountains # Sing thou unholy Servants

Nach der 'Force Fed Into Blasphemy'-EP ist dies nun das erste Full-Length-Album des Amerikaners. Wir haben es hier mit einem sehr ungewöhnlichen Werk zu tun, einem einzigartiges Werk, welches sich kaum mit anderen Bands vergleichen läßt, höchstens mit den Holländern Countess.
Doch zu Beginn gibt's erst einmal Bekanntes in Form des Titeltracks der EP, der, wie ich sagte, ein ziemlich guter ist. Gefolgt wird dieser von 'An Autumn Evening (Darkness Crave)'. Der mit seltsamen Keyboardklängen und Regengeräuschen beginnende Song klingt etwa wie ältere Sodom, sehr thrashig also, wobei die Drums wohl die Ausgeburt des simplen sind. Bis hier hin also noch nichts ungewöhnliches, außer zwei recht guten Songs. Das, was dieses Album prägt, beginnt mit dem Song 'Black Goat'. Es ist ein sehr ruhiges Stück mit einer Drum-Line, die einer Menge Gewöhnung bedarf. Die Keyboards im Hintergrund schaffen eine eigenartige Stimmung, die sich von nun an durch die weiteren Songs zieht. Total abgedrehte Klänge, Keyboardgeräusche, die ich noch nie zuvor gehört habe, dazu immer wieder diese seltsame südländische Gitarre und beschwörender, rudimentärer Gesang bzw. Sprechstimme machen dieses Werk irgendwie zu etwas, was ich schlicht das Böse nenne.
Diese Klänge assoziiere ich mit dem Bösen, so etwas stelle ich mir unter dem Bösen vor. Dazu kommt das absolut satanische Auftreten und die nicht minder satanischen Lyrics. Aber man darf diesen Tchort nicht als solchen sehen, der dies nur dazu benutzt, um seine Musik damit zu füllen. Tchort halte ich für einen echten Satanisten. Auch seine Bilder, die sich im Inneren des Booklets befinden, tragen Elemente des echten Satanismus, das Phalluskult, um nur mal ein Beispiel zu nennen. Und seine ganze Einstellung spiegelt sich in der gesamten Musik wieder. Total wirre Klangfragmente und teils auch sehr seltsam verzerrten Gitarren und auch immer wieder Samples, bei denen die Natur eine große Rolle spielt (Möwen bei 'Adversary (Taste at forsaken desire)'), sind gang und gäbe. Diese Naturverbundenheit ist übrigens auch ein Schwerpunkt des Satanismus. Diese Musik versetzt einen in eine total seltsame Stimmung, die ich einfach nicht beschreiben kann.
Das Album hat aber einen ganz großen Fehler, und zwar in Gestalt des Songs 'Rite of Darkness', der auch auf der EP zu hören ist. Diese seltsame Stimmung wird nämlich durch diesen Song, der an sechster von acht Positionen gelagert ist, gnadenlos zerfetzt. Er passt einfach nicht zu dem Rest des Albums. Man hätte diesen Song einfach nicht an diese Stelle setzten dürfen, er hat doch eher Bonus-Song-Charakter. Schade. Übrigens ist dieses pur satanische auch bei der Band Countess vorhanden, welche ebenfalls eine Ein-Mann-Band ist. Vielleicht ist es das, was die Musikstile beider Band ähneln lässt.

Turov am 28.05.2005




Spielzeit

40:00 min


Erscheinungsjahr

1998


Label

Moribound Records


Vergleichbarer Ohrenschmaus



.:: zurück :: nach oben ::.

© 1996-2019 Vönger
erstellt durch dunkelland - metalArt
Unser RSS-Feed Get Firefox