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Unlord # Schwarzwald

Cover: Unlord # Schwarzwald

Unlord existieren bereits seit 1989. Bisher erschufen sie drei Demos, die aber alle nicht besonders gut waren. Nur mit dem letzten konnte man einen Vertrag bei Displeased Records ergattern, worauf man das Debut-Album 'Schwarzwald' aufnahm.
Musikalisch erkennt man eine Menge nordischer Einflüsse, hauptsächlich schwedische, denn man kann Unlords musikalisches Schaffen auf 'Schwarzwald' durchaus mit frühen Dark Funeral oder Setherial vergleichen. Nur, dass Unlord noch etwas druckvoller und viel aggressiver zu Werke gehen. Ich erkenne auch einige Passagen, die nach Emperors 'In the nightside eclipse' klingen. Das liegt wohl an den Keyboards, die jedoch recht spärlich eingesetzt wurden.
Nun, ich sehe 'Schwarzwald' als einer der besten nicht - skandinavischen Produktionen der letzten Jahre an, denn nur wenige Bands konnten ein solches Aggressionspotential herüber bringen. Ein Träger dieses Faktes dürfte auch der superbe Sound sein, denn alle Instrumente sind klar differenzierbar, die Rhythmus-Gitarre ist so brachial, wie es selten auf deutschen Black Metal-Alben zu vernehmen ist. Mit dem Songwriting wird ein relativ breites Spektrum abgedeckt. Zwar wird in den meisten Songs gedroschen was das Zeug hält, aber auch ruhige, ja fast schon melodische Songs sind dabei ('Schwarzwald', 'Where fires burns'), die aber ebenso gekonnt sind, wie die schnellen Songs.
'E Caha Di Bela' verfügt über ein mystisch angehauchtes Keyboardintro, welche ruhig hätten öfter auf 'Schwarzwald' vorhanden sein können. Textlich befindet man sich leider auch auf Dark Funeral Niveau. Mit solchen primitiv-Satanismus Texten bekommt man heutzutagen niemanden mehr hinter dem Ofen vorgelockt.
Das einzige, was man Unlord noch vorwerfen könnte, ist ihre mangelnde Eigenständigkeit, da die Einflüsse auf Skandinavien doch recht deutlich sind. Möglicherweise könnte die mit dem neuen Album 'Gladiator' abgestellt werde, denn dann könnten Unlord zu einer der besten Black Metal Acts in Deutschland werden.

Turov am 11.04.2004




Spielzeit

44:00 min


Vergleichbarer Ohrenschmaus



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