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Therion # Secret of the Runes

Cover: Therion # Secret of the Runes

Nach den nicht schlechten aber auch nicht √ľberraschenden zwei Vorg√§ngerscheiben melden sich Therion in alter St√§rke zur√ľck und legen mit 'Secret Of The Runes' ein hei√ües Eisen ins Feuer. Diesmal der nordischen Mythenwelt zugewandt, fabrizieren sie wieder einen H√∂rgenu√ü √† la 'Vovin', welcher wohl selbiges Album toppen wird.
Im wundersch√∂nen, mit Reliefdruck hergestellten, Digipack und dem dazugeh√∂rigen Booklet befinden sich neben allen Texten auch ein paar Texte bzw. Erl√§uterungen zu den Themen im Song und der Mythologie. Der erste Song beginnt etwas eint√∂nig bis nach etwas zwei Minuten endlich der Gesang einsetzt. Zwar erkennt man Therion, jedoch sind f√ľr mich die instrumentellen Parts bei der Band nicht immer gelungen. Nachdem dieses erste Problem √ľberwunden ist, werden die f√ľr dieses Album typischen Chorges√§nge am Ende angeschnitten und beenden somit 'Ginnungagap'. Weitaus besser und mit der √ľblichen hohen Frauenstimme ist der zweite Track 'Midg√•rd', welcher eher ruhiger verl√§uft und durch die Sopranch√∂re und die teilweise spartanische Innstrumentierung ein gewisses Flair entwickelt. Die beiden folgenden Titel 'Asg√•rd' und 'Jotunheim' werden dagegen eher von den M√§nnerch√∂ren dominiert und sind etwas flotter. Bei 'Schwarzelbenheim' kommt dann endlich mal ein deutscher Text, nachdem Therion ja des√∂fteren schon auf Musiker aus unseren Landen zur√ľckgegriffen hatten. In gewohnter Perfektion wird die Geschichte der flei√üigen Zwerge erz√§hlt, die unentwegt Sch√§tze und Waffen fabrizieren. Mit 'Muspel-', 'Nifel-' und 'Helheim' sind diesmal auch rein schwedische Songs dabei. Der erste Song beginnt nach einem ruhigen Teil mit Frauensolo und Glockenspiel und m√ľndet danach in einem rasanten Wechselgesang, der aber aufgrund der K√ľrze des Tracks (zwei Minuten) nicht allzu lange andauert. Der zweitgenannte ist einer der besten der CD, da er stellenweise mit allen vier Singstimmen (Bass, Tenor, Alt, Sopran) gesungen wird und M√§nner und Frauen verschiedene Texte haben. Melodie und Rhythmus sind dementsprechend angepa√üt, allerdings wiederholt sich der Text sehr oft. Nach 'Vanaheim' kommt dann 'Helheim'; wieder mit variablen Stimmen und S√§ngern, diesmal auch mit einer cleanen Stimme. Und damit die ganzen 'heim's mal ein Ende haben, hei√üt der letzte Titel auch wie das Album: 'Secret of the Runes'. Auf der Digipack-Version sind zudem noch zwei √§ltere Cover (original von 1976 & 1978 und 1999 von Therion aufgenommen) enthalten. Zum einem der Scorpionssong 'Crying Days' und zum anderen der Abbahit 'Summernight City', welcher nicht mal schlecht gecovert ist. Allerdings h√§tte man die einmin√ľtige Pause zwischen den normalen und den Coversongs ruhig weglassen k√∂nnen. Gefunden werden sie doch sowieso!
Wem also 'Vovin' schon gefallen hat, der kann hier beruhigt zugreifen und f√ľr sich entscheiden, welches besser klingt. Wenn schon (die neuen) Therion, dann nur diese beiden Alben!

Wehrmut am 10.04.2004




Titelliste

01. Ginnungagap (Prologue)
02. Asgard
03. Midgard
04. Schwarzalbenheim
05. Jotunheim
06. Ljusalfheim
07. Vanaheim
08. Nifelheim
09. Muspelheim
10. Helheim
11. Secret Of The Runes (Epilogue)


Spielzeit

57:27 min


Erscheinungsjahr

2001


Internetseite



Label



Vergleichbarer Ohrenschmaus



Konzerte/Festivals mit Therion



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