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Rhapsody # Symphony of enchanted Lands | Review / Rezension | Vönger Musikmagazin
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Rhapsody # Symphony of enchanted Lands

Cover: Rhapsody # Symphony of enchanted Lands

Die gemäßigte Liga der Metal Szene hat in den letzten beiden Jahren eine Reihe neuer Bands am großen schwarzen Metalhimmel aufsteigen sehen. Neben Primal Fear, Dark und Pegazus auch die italienische Combo Rhapsody, die mittlerweile Ihr zweites Album 'Symphony of enchanted lands' präsentiert haben.
Mit der Bezeichnung als 'symphonic-melodic-power Metal' (musikwissenschaftliche Bezeichnung) trifft man den Stil der Italiener wohl noch am ehesten. Durch chorale, euphorische Gesänge flankiert von powergeladenen Hymnen, taucht der Hörer in die fantastische Sagenwelt der Ritterzeit ein. Dem Motto 'Einer für alle ...' entsprechend kämpferisch und kraftvoll treten die Songs in Erscheinung. Im Vergleich zum Vorgängeralbum 'Legendary tales' haben die Titel etwas an Kraft eingebüßt, zugunsten der klassischen Instrumente. Diese wurden auf dieser Scheibe mehr in den Vordergrund gerückt, teilweise so dominant, daß sich die konventionellen Instrumente zum begleitenden Medium transformieren. Neben den sehr schnellen Stücken, die partiell die Liedstruktur einer Volksweise aufweisen können, gibt es natürlich geschwindigkeitsreduzierte Kompositionen, voller Melancholie und Bedächtigkeit, wie der Titelsong. Den musikalischen Höhepunkt des Albums bildet jedoch der temporeiche Song 'Wings of destiny', der dem Begriff 'melodic-power Metal' hundertprozentig gerecht wird. Mehr Titel dieser Sorte währen wünschenswert. Wer bereits das 1. Album 'Legendary tales' kennt, wird deshalb beim ersten Reinhören etwas enttäuscht sein, ob der mangelnden power einiger Titel.
Doch die hymnenhaften, stürmischen Melodiebögen bleiben schneller hängen als man denkt. Und plötzlich kann das Album doch noch ein paar Höhepunkte mehr vorweisen. Geschmacksache dagegen sind vor allem die Intros mancher Titel, die mit Flötensoli und Prologen geschmückt sind.

Christ am 09.04.2004




Erscheinungsjahr

1998


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Vergleichbarer Ohrenschmaus



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