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Antichrisis # Cantara Anachoreta

Cover: Antichrisis # Cantara Anachoreta

Endlich! Ich habe auf so ein Album schon lange gewartet. Wenn man nämlich mal vom üblichen Gedresche, Gekloppe, Geschreie und so weiter, gelinde gesagt mal die Nase voll hat, dann ist Antichrisis' aktueller Longplayer genau das richtige.
Die Musik von Mastermind Moonshadow könnte man vielleicht am besten als einen Mix aus Irish Folk, Gothic und Rock beschreiben. Dabei bleibt das folkloristische Element stets gewahrt und es entsteht keineswegs ein banales Rockalbum. Die Stimmungen der Songs reichen von ergreifend-düsteren Stücken wie dem Prolog über melancholische Schwärmereien à la 'Goodbye to Jane' bis hin zum kraftvoll-aufbrausenden 'Descending Messiah'.
Der bekennende Heide Moonshadow hat mit seinen Gesängen eines Einzelgängers, so nämlich die Übersetzung von Cantara Anachoreta, ein höchst abwechslungsreiches Album gemacht, das durch absolute Eigenständigkeit und hohen Anspruch glänzt. Weiblicher Gesang von Willowcat, fast schon metallastige Gitarren, ungewöhnliche Effekte und hinreißende Melodien markieren die musikalischen Eckpunkte dieses Konzeptalbums. Chronologischer Aufbau, Texte in Latein und englisch sowie ein dramaturgisch gut gelungene Struktur heben dieses Werk aus der Masse der Erscheinungen hervor.
Wer nur auf beinharten oder keyboardlastigen Black Metal steht, ist hier deutlich fehl am Platze. Wer aber auf der Suche nach einer echten Alternative zu Theatre of Tragedy oder Dismal Euphony ist, obwohl, Canatara Anachoreta mit diesen beiden Acts zu vergleichen, schon an musikalischer Naivität und fehlendem Differenzierungsvermögen grenzt, ist mit Antichrisis gut bedient.

Deadleft am 28.03.2004




Spielzeit

70:27 min


Erscheinungsjahr

1997


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Vergleichbarer Ohrenschmaus



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