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Anathema # Judgement | Review / Rezension | Vönger Musikmagazin
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Anathema # Judgement

Cover: Anathema # Judgement

Nachdem ich 'Altnernative 4' in den Himmel gelobt und zu einem der besten Alben der letzten Jahre erkoren hatte, war mir schon klar, daß es mehr als nur schwierig werden würde, noch einmal etwas ähnlich außergewöhnliches zu produzieren. Und obwohl ich insgeheim auf das schier unmögliche gehofft habe, hat sich meine Vermutung bewahrheitet.
'Judgement' ist beileibe kein schlechtes Album. Die leise Melancholie und die fantastisch zerbrechliche Stimme Vincent Cavanaghs allein machen dieses Album hörenswert. Woran die meisten der Songs aber kranken, ist deren Eingängigkeit und - für Anathema-Verhältnisse - Banalität. 'Make it Right (F.F.S.)' hat fast schon Chartcharakter. Mit fortschreitender Dauer des Albums bessert sich das zwar zunehmend, 'Judgement' und 'Wings of God' sind von überdurchschnittlicher Qualität, der Maßstab 'Alternative 4' wird jedoch oft nicht erreicht.
Der größte Unterschied zum Vorgänger ist die fehlende Extremität der Gegensätze. 'Judgement' wirkt, ganz anders als 'Alternative 4', über weite Strecken sehr flüssig und harmonisch. Auch wenn die Gitarrem einige wirklich wilde und uneingeschränkt hörenswerte Passagen beisteuern, wurde diesmal sehr viel mehr Wert auf die Melodien gelegt. Die offensichtlichen Parallelen zu Pink Floyd, die einige Rezensenten festgestellte haben wollen, kann ich jedoch nicht uneingeschränkt bestätigen. Lediglich das Instrumental 'Destiny Is Dead' und der Beginn von 'Emotional Winter' (dieser aber ganz eindeutig) zeigen eine große Affinität zu den Landsmännern. Der Rest ist schlicht und ergreifend typisch für Anathema. Nicht mehr und vor allem nicht weniger.
Auch wenn 'Judgement' gegenüber 'Alternative 4' verblaßt, eines steht fest: 'Judgement' ist ein hervorragend produziertes und tiefgreifend melancholisches Werk, das die Masse seiner Mitbewerber hinter sich läßt.

Deadleft am 28.03.2004




Spielzeit

56:49 min


Erscheinungsjahr

1999


Internetseite



Label



Vergleichbarer Ohrenschmaus



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