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Astarte # Doomed Dark Years (1)

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Eine rein weibliche Black Metal Band? Mehr Keyboard als Gitarren, garniert mit Elfengsang, oder was?? Genauso dachte ich, als ich zum ersten Mal von dieser Band hörte.
Denkste! Das diese Band nur aus Frauen besteht, fällt beim Hören gar nicht auf. Ich bin erschüttert, wozu ein weibliches Stimmorgan fähig ist. Sie klingt genauso böse, abartig und gemein wie wir es von den zumeist männlichen Schreihalskollegen gewohnt sind. Auch musikalisch brauchen sich Kinthia, Tristessa und Nemesis (+ Sessiondrummer) hinter keinem ihrer männlichen Schwarzwurzelgenossen verstecken. Die epischen Songs sind fies, gemein und die meiste Zeit wird durchgeknüppelt. Keine Melodie könnte man in irgendeiner Form 'fröhlich' nennen. Das (meist) präsente Keyboard bereitet einen wunderschön melancholischen Klangteppich, wie man ihn mit Limbonic Art vergleichen könnte. Die recht hochgestimmten Gitarren klingen zwar arg nordisch, aber was soll's - der Stil der Band ist klasse.
Was man bei einem etwaigen zweiten Album verbessern könnte, ist das Schlagzeugspiel. Ich zweifle nicht an den Fähigkeiten des (Session)Drummers, nein, aber das (hohe) Tempo ist die meiste Zeit des Albums auf gleichem Niveau, was auf die Dauer etwas eintönig wirkt. Erst die letzten zwei Lieder sind von etwas langsamerer Natur, wo die dichte Keyboard-Athmosphäre erst richtig zur Geltung kommt. Aber die, wie gesagt, wunderschönen Melodien machen das allemal wieder wett.
Etwas abgegriffen ist wohl das 'ich-glaub-ich-steh-geschminkt-im-Wald' Cover. Das Booklet selbst enthält die Texte und Fotos der Mitgliederinnen, die übrigens aus Griechenland stammen. Warum gibt es eigentlich noch keine Poster von diesen Fotos? Ich würd die auch gern mal ungeschminkt sehen. Gut ist auch, dass die Adressen der Drei abgedruckt sind, so dass ich erst mal an jede einen Heiratsantrag geschickt habe. An meine Favoritin Tristessa gleich zwei...

Turov am 03.04.2004




Spielzeit

54:24 min


Erscheinungsjahr

1998


Label



Vergleichbarer Ohrenschmaus



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